08 2010
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Genehmigung für Schlachthof-Ausbau rechtswidrig 31.08.10

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In der Stadt Weißenfels will das Schlachtunternehmen Tönnies seine bereits vorhandenen Schlacht- und Zerlegekapazitäten massiv ausbauen. Ziel ist es, täglich 20.000 Schweine (also über 7 Millionen pro Jahr) zu schlachten.

Entrüstung über Hähnchenmastpläne 31.08.2010

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In einer ersten Reaktion auf die Pläne, zwischen Scharnebeck und Rullstorf zwei Hähn­chen­mast­ställe für je 42.000 Hähn­chen zu bauen, zei­gen sich die Grünen im Kreis­tag ent­rüstet und kün­digen enga­gierten Wider­stand an.

Wie lange wird noch im Akkord geschlachtet? 31.08.2010

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Millionen Schweine, Rinder und Geflügel werden pro Jahr im Land geschlachtet- meist im Akkord. Das Agrarministerium sucht nach neuen Schlachtmethoden – den Grünen reicht das nicht.

Mann von Agrarministerin: Vorwürfe politisch motiviert 31.08.2010

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Tierquälerei-Skandal bringt Landwirtschaftsministerin Grotelüschen in Bedrängnis. Ihr Mann hält die Vorwürfe gegen sie für politisch motiviert. Er erwägt juristische Schritte.

Grotelüschen kämpft um seinen Ruf 31.08.2010

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Ahlhorn. Das Alte Posthaus von Ahlhorn steht direkt an der Bahnschranke. Die Zeiten als Poststation sind lang vorbei, mittlerweile ist das jahrhundertealte Gebäude ein uriges Hotel-Restaurant: Delfter Kacheln über dem Kamin, solider Steinboden. An diesem Ort geht Garlich Grotelüschen in die Offensive.

Grotelüschen weist Verantwortung für ostdeutsche Mastbetriebe zurück 31.08.2010

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Der Geschäftsführer der Mastputen-Brüterei Ahlhorn, Garlich Grotelüschen, hat eine Verantwortung seines Unternehmens für die angeblichen Missstände in zwei Putenmastbetrieben in Mecklenburg-Vorpommern zurückgewiesen. Zu den beiden Betrieben bestehe eine 'reine Kunden-Lieferanten-Beziehung', sagte Grotelüschen am Dienstag in Ahlhorn.

Niedersachsens Landwirtschaftsministerin führt Öffentlichkeit in der Putenmastaffäre hinters Licht 30.08.2010

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Zoff um geplanten Hühnermastbetrieb 30.08.2010

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Ein geplanter Hühnermast-Großbetrieb spaltet das oberfränkische 60-Seelen-Dorf Messenfeld bei Lichtenfels. Anwohner befürchten Gestank, gefährliche Viren und Bakterien, die von dem Maststall ausgehen könnten. Der Landwirt und auch der Ebensfelder Stadtrat sehen dagegen keine Gefahr.

CDU Niedersachsen muss Unterlassungserklärung unterzeichnen 30.08.2010

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Partei im Putenmastskandal der Lüge überführt / „Report Mainz“ sendet Fortsetzung

Hannover / Gerlingen, 30. August 2010 – Die CDU-Niedersachsen mit dem Ministerpräsidenten McAllister als Verantwortlichen sowie der CDU-Fraktionsvorsitzende Thümler mussten jetzt eine Unterlassungserklärung unterzeichnen. Sie hatten öffentlich verbreitet, die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. (People for the Ethical Treatment of Animals) hätte das Filmmaterial aus dem Putenmastskandal um Ministerin Grotelüschen nicht herausgegeben und wäre schon mehrfach wegen gefälschter Videoaufnahmen vor Gericht gescheitert. Diese Lügen mussten jetzt auf anwaltliche Abmahnung hin zurückgenommen werden

Niedersachsens Landwirtschaftsministerin führt Öffentlichkeit in der Putenmastaffäre hinters Licht 30.08.2010

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Leugnen, Tricksen, Täuschen

Aktion Feuerzauber reloaded 30.08.2010

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Schneller als die Polizei klärt Niedersachsens Unions-Fraktion Brandstiftungen auf: Alles das Werk von "radikalisierten Tierschützern".

Kritik an Grotelüschen erneuert 27.08.2010

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Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen (CDU) hat sich am Freitag vor dem Agrarausschuss des Landtags in Hannover verantwortet. Hintergrund ist ein Bericht des ARD-Magazins Report Mainz. In diesem wurde behauptet, Grotelüschens familieneigene Mastkükenbrüterei stünde in enger Geschäftsbeziehung zu zwei Putenmästern in Mecklenburg-Vorpommern, die Tiere gequält haben sollen. Die Ermittlungen der ostdeutschen Behörden zu den Vorwürfen sind noch nicht abgeschlossen. Der von Grotelüschens Ehemann geführte Betrieb im niedersächsischen Ahlhorn (Landkreis Oldenburg) kündigte für den kommenden Dienstag eine erneute Stellungnahme zu den Vorwürfen an. Nach der nicht-öffentlichen Anhörung sieht die CDU die Vorwürfe gegen Grotelüschen entkräftet. Die Opposition erneuerte ihre Kritik.

Bürgerbegehren gegen Tieranlagen-Erweiterung in Neumark 27.08.2010

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Erstmals machen im Weimarer Land Bürger von ihrem in der Thüringer Kommunalordnung verankerten Recht auf ein Bürgerbegehren Gebrauch. Die Neumärker sehen darin die einzige Chance, eine Erweiterung der Schweinezuchtanlage der Firma van Asten in Sichtweite zu ihrer Stadt zu verhindern.
Neumark. "Die Neumärker haben immer mit der Tierproduktion am Ortsrand gelebt und auch mit den Belastungen, die von dort ausgingen. Aber was zu viel ist, ist zu viel", sagt die Ehefrau von Burkhard Niemitz, der gemeinsam mit Andrea Nicolai und Fred Seeliger zu den Initiatoren des Bürgerbegehrens gehört. Es will verhindern, dass künftig in Sichtweite zur Stadt 10.000 Zuchtsauen, 33.500 Ferkel sowie 17.460 Mastschweine gehalten werden dürfen.

Zweifel an Anschlag auf Putenbetrieb 26.08.2010

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Oldenburg - Nach dem Feuer in der Putenbrüterei Grotelüschen im niedersächsischen Ahlhorn haben die Ermittler bislang keinen Anhaltspunkt für einen Brandanschlag gefunden. Der Brand in einer Papiermülltonne könne auf eine weggeworfene Zigarettenkippe zurückgehen oder von Jugendlichen gelegt worden sein, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft in Oldenburg Rainer du Mesnil de Rochemont am Mittwoch. «Einen Hinweis auf einen Anschlag haben wir gegenwärtig überhaupt nicht», betonte er.

Ministerin Grotelüschen wird zum Problemfall 25.08.2010

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Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen wird im Putenskandal zu einer Belastung für die Landesregierung.

Ursache für Brand in Mastputenbetrieb Ahlhorn weiter unklar 24.08.2010

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Hintergrund der Vorwürfe gegen Grotelüschen sind im April und Juli entstanden Filmaufnahmen von PETA. Diese zeigen angeblich zwei Putenmastbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern, die in enger Geschäftsbeziehung zu der Mastkükenbrüterei des Ehemannes der Ministerin stehen und auf denen sich die Tiere gegenseitig Federn ausreißen und Augen auspicken.

Ein Ministersessel und 8,5 Millionen Küken 23.08.2010

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Affäre um Tierquälerei-Vorwürfe gegen die niedersächsische Agrarministerin Astrid Grotelüschen nimmt kein Ende

Astrid Grotelüschen, CDU-Agrarministerin in Hannover, soll über ihre Familie von Putenhaltung unter unwürdigen Bedingungen profitieren. Jetzt sieht sie sich Hassbriefen ausgesetzt – und einem Brandanschlag.

Umstrittener Brandherd 23.08.2010

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Nach einem Feuer auf der Putenbrüterei Grotelüschen ermittelt die Polizei. Hinweise auf die Täter gibt es keine, die CDU wettert trotzdem schonmal gegen Tierschützer.

Grotelüschen wirft PETA Stimmungsmache vor 23.08.2010

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Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen (CDU) hat der Tierrechtsorganisation PETA vorgeworfen, die Stimmung im Lande vergiftet zu haben. Das sagte Grotelüschen der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Am Wochenende war auf die Mastputen-Brüterei ihres Mannes in Ahlhorn (Landkreis Oldenburg) ein Brandanschlag verübt worden. Nach Angaben der Polizei wurde ein Altpapiercontainer angezündet und direkt vor die Stallwand geschoben. Ein privater Wachmann entdeckte das Feuer und verletzte sich, als er den Brand löschte.

Tierquälerei-Affäre: Kritik an Niedersachsens Agrarministerin Grotelüschen wächst 22.08.2010

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Hannover. Keine vier Monate nach ihrem Amtsantritt ist Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen (CDU) zu einer schweren Belastung für die schwarz-gelbe Landesregierung unter Ministerpräsident David McAllister (CDU) geworden.

Im Mastbetrieb von Grotelüschens Ehemann brennt es 22.08.2010

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Ahlhorn. Seit langem gibt es Streit zwischen Tierschützern und Niedersachsens Agrarministerin Grotelüschen, deren Familie eine Mastputen-Brüterei besitzt. Nun stand eine Mülltonne in dem Betrieb in Flammen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Ein Wachmann wurde verletzt.

Die Tierschützer legen nach 21.08.2010

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Weitere Strafanzeige von Peta – Ministerin hatte Büro in der Firma ihres Mannes

Von Michael Ahlers

HANNOVER. Die Linksfraktion im Landtag hat Agrarministerin Astrid Grotelüschen (CDU) vorgeworfen, Ministeramt und Geschäft auch weiterhin nicht zu trennen.

"Das Ahlhorner Büro der Ministerin liegt in der Wildeshauser Straße 7, und hinter dieser Adresse verbirgt sich nichts anderes als die Mastputenbrüterei Ahlhorn, die Firma ihres Mannes", so die Abgeordnete Marianne König. Als Telefonkontakt werde lediglich eine andere Durchwahl benutzt.

Kevelaerer SPD ist gegen Ausbau von Mastbetrieb 21.08.2010

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Kevelaer (RP) Die Kevelaerer Sozialdemokraten sprechen sich gegen den geplanten Ausbau eines Hähnchenmastbetriebes in Schravelen aus. Fraktionsvorsitzender Ralf Angenendt hat bei der Stadtverwaltung Kevelaer seine Einwendung zum Erweiterungsantrag eingereicht, das Vorhaben sei nicht genehmigungsfähig. Auch der Ortsverein äußerte jetzt Kritik an dem geplanten Vorhaben.

"Wulff hat uns ein schönes Ei ins Nest gelegt" 20.08.2010

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Das Murren in CDU-Kreisen nimmt zu – Niedersachsens neue Agrarministerin Grotelüschen geht angeschlagen aus der Landtagssitzung

Qualhaltung: Grotelüschen soll ihr Amt ruhen lassen 20.08.2010

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Seit über einer Woche kommt Niedersachsens Agrarministerin Astrid Grotelüschen nicht zur Ruhe. Seit der Ausstrahlung eines „Report Mainz“-Beitrages, fragt sich die Öffentlichkeit, ob die Ministerin etwas mit Tierquälerei zu tun hat. Nun fordern die Oppositionsparteien im Landtag, Grotelüschen solle ihre Ministeramt ruhen lassen.
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