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ÖDP fordert Rücktritt der niedersächsischen Landwirtschaftsministerin 20.08.2010

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Wie das ARD-Magazin Report Mainz vor einigen Tagen aufgedeckt hat, ist die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen nicht mehr im Amt tragbar, da schwere Verstöße gegen den Tierschutz in einem Betrieb einer Puten-Erzeugergemeinschaft nachgewiesen wurden, den die Mastkükenbrüterei von Grotelüschens Ehemann beliefert haben soll." Das sagt Uta Maria Jürgens, Sprecherin des Arbeitskreises Tierschutz, Landwirtschaft und Gentechnik in der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP).

Neue Vorwürfe gegen Ministerin Grotelüschen 19.08.2010

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Niedersachsens Ministerin Grotelüschen gerät bei den Vorwürfen wegen Tierquälerei immer mehr unter Druck. Denn es gibt eine direkte Verbindung von den TV-Bildern mit verendenden Mastputen zu ihr: Die eidesstattliche Versicherung eines umstrittenen Putenmästers kam vom Privat-Fax der CDU-Frau.

Morddrohung gegen Grotelüschen 19.08.2010

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Hannover. Nach einer schriftlichen Morddrohung steht Niedersachsens umstrittene Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen (CDU) unter verstärktem Polizeischutz. Im Landtag legten SPD, Grüne und Linke mit neuen Vorwürfen zu möglichen Tierquälereien in Putenmastbetrieben nach. Sollte die Ressortchefin diese nicht ausräumen können, sei sie nicht länger im Amt haltbar, erklärte die Opposition.

Ministerin in der Offensive 19.08.2010

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Hannover. Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) steht zwar zu den Ministerinnen, die sein Vorgänger Christian Wulff berufen hatte, bevor er Bundespräsident wurde. Doch Signale deuten darauf hin, dass er nicht ganz zufrieden ist mit Sozialministerin Aygül Özkan und Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen. Von Kurt-Peter Christophersen

Der SPD-Ortsverein Kevelaer wendet sich gegen die geplante „Hähnchenfabrik“ Schopmans in Schravelen 19.08.2010

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KEVELAER. Das Phänomen „Massentierproduktion“ kann unter mehreren Aspekten beleuchtet werden, von denen uns ein wichtiger der moralisch-ethische ist.

Massentierproduktion bedeutet die Mast von Rindern, Schweinen, Hähnchen etc. in einer fast unvorstellbaren Größenordnung. Im vorliegenden Fall beabsichtigt der Betreiber Schopmans, in Kevelaer-Schravelen ca. 120.000 Hähnchen in drei Häusern zu mästen. Die vorgegebene Begründung für ein Unternehmen dieser Größenordnung ist die notwendige Versorgung der Bevölkerung.

Hinter diesem heuchlerischen Argument verbirgt sich jedoch pure Gewinnsucht.

Lobbyarbeit für "Massentierhaltung" vorgeworfen 19.08.2010

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Die Bundestagsabgeordnete der Grünen, Undine Kurth, hat Sachsen-Anhalts Landwirtschaftsminister Dr. Hermann Onko Aeikens vorgeworfen, er betreibe Lobbyismus zugunsten weniger Großmäster. Sie hält die Behauptung von Aeikens, der Bau von Schweine- oder Geflügelmastanlagen sei gut für den Tierschutz, für ungeheuerlich. Industrielle Tierhaltung habe mit artgerechter Tierhaltung nichts zu tun, so Kurth laut dem MDR. Hinzu komme, dass in Deutschland bereits mehr als genug Fleisch produziert werde. Daher seien neue Betriebe unnötig. Aus Sicht Kurths leistet der Agrarminister lediglich Lobbyarbeit.

Die Industrielle Tierhaltung ist nur die Folge von politischem Versagen

CDU verhindert Sondersitzung zu Befragung Grotelüschens 18.08.2010

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Hannover (DDP) Die niedersächsische CDU-Fraktion hat eine von der Opposition beantragte Sondersitzung des Landwirtschaftsausschusses am Mittwochabend verhindert. Hintergrund der geforderten Sondersitzung sind die Vorwürfe über angebliche Verstrickungen von Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen (CDU) in Tierquälerei-Vorfälle.

Hannover: Opposition erhöht Druck auf Agrarministerin 18.08.2010

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Die Opposition im niedersächsischen Landtag will wegen Vorwürfen der Tierquälerei in Putenmast-Betrieben den Druck auf Agrarministerin Astrid Grotelüschen (CDU) erhöhen. „Wenn Sie die Verwicklungen nicht ausräumen können, sind Sie als Ministerin nicht mehr tragbar“, sagte der Grünen-Abgeordnete Christian Meyer am Mittwoch in der Landtags-Debatte in Hannover zur Ministerin. Auch die SPD äußerte sich ähnlich. Die Linksfraktion forderte direkt den Rücktritt der Landwirtschaftsministerin

Umstrittene Geflügelmast in Niedersachsen 18.08.2010

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Ein Besuch in einem der zahlreichen Hähnchenmastställe im Emsland wirkt auf den ersten Blick abschreckend. Zu sehen ist anfänglich nur eine weiße, wogende Masse aus Federn. Bei Temperaturen um die 30 Grad Celsius werden die Hühner binnen weniger Wochen zur Schlachtreife gemästet. Die Geflügelmastställe in Niedersachsen stehen derzeit massiv in der Kritik.

Neue Vorwürfe gegen Grotelüschen 18.08.2010

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Nach den Vorwürfen der Verstrickung in Tierquälerei-Vorfälle gegen Niedersachsens Landwirtschaftministerin Astrid Grotelüschen (CDU) gibt es neue Anschuldigungen. So warf der agrarpolitische Sprecher der Grünenfraktion in Hannover, Christian Meyer, Grotelüschen am Mittwoch im Landtag vor, persönlich an der Vertuschung des Putenmastskandals beteiligt gewesen zu sein.

Zunehmende Kritik am Fleischkonsum 18.08.2010

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Am 19. August erscheint der US-Bestseller Eating Animals von Jonathan Safran Foer in deutscher Übersetzung: Tiere essen. Im Vorfeld liefert dieses Buch bereits Schlagzeilen, bei der Wochenzeitung Die Zeit sogar die Hauptschlagzeile auf Seite eins: »Lasst das!« (1) Gemeint ist Fleisch. Titelfoto: zwei Steaks. Die Fleischproduktion ist Ursache von Umweltzerstörung, Wasser- und Nahrungsmittelverschwendung, hohen Gesundheitsrisiken usw. Weniger Fleisch essen – das ist das Fazit all dieser Artikel. Dennoch wird weltweit viel und immer mehr Fleisch »produziert«. Deshalb drängt sich die Frage auf: Geht es hier nur um Profit? Oder noch um ganz andere Ziele?

Besitzer nach Brand in Hühnerfarm angezeigt 16.08.2010

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Wie berichtet, waren bei dem Feuer am Nachmittag des 1. August in den beiden Hühnerställen eines Eierproduzenten mehr als 100.000 Legehennen verendet. "Wir haben von Anfang an gegen den Besitzer ermittelt, jetzt wurde er angezeigt. Über weitere Schritte entscheidet der Staatsanwalt", sagt Wolfgang Maier vom Landeskriminalamt.

Hühnerstall in Flammen: Anzeige gegen Züchter 16.08.2010

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Mehr als 100.000 Küken und Legehennen sind Anfang August in Bad Waltersdorf verbrannt. Nach Ermittlungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Brand "aus versicherungsbetrügerischen Gründen" verursacht worden ist

Darf´s ein bisschen mehr sein? 18.08.2010

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Jonathan Safran Foer verdirbt in seinem Buch „Tiere essen“ vielen Menschen den Appetit. Was bedeutet unser Hunger auf Fleisch für die Tiere in Deutschland?

Jeder Deutsche konsumierte 2009 nach Angaben des Verbraucherministeriums durchschnittlich 60,5 Kilogramm Fleisch. Zwei Drittel davon kamen vom Schwein. Geflügel ist mit elf Prozent das zweitliebste Fleisch der Deutschen, danach folgt Rind- und Kalbfleisch mit 8,5 Prozent.

Kastration ohne Betäubung 18.08.2010

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Gesunde Tiere, die artgerecht gehalten werden – der Idealzustand. Doch die Realität sieht anders aus, erklärt Brigitte Rusche vom Deutschen Tierschutzbund. „Die Intensivmast, die wir heute haben, läuft unter der Prämisse: Möglichst viele Tiere produzieren möglichst schnell möglichst viel Fleisch.“ Neue Forschungen würden zwar belegen, dass dies eine Milchmädchenrechnung sei. „Gerade bei Schweinen und Rindern kann man zeigen, dass gesunde Tiere zwar länger brauchen, um zu wachsen. Aber dabei hat man auch geringere Verluste.“ Doch das System zu ändern – „das ist harte Arbeit“.

Gezielte Zucht lässt Hühner leiden 17.08.2010

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Hungrig, unbeweglich, aufgeschwemmt – am meisten leiden Masthühnchen nicht etwa unter den Haltungsbedingungen sondern unter genetisch bedingten Erkrankungen als Folge von Überzüchtung.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). In immer kürzerer Zeit und mit immer weniger Futter nehmen die Vögel mittlerweile zu: Während es in den 50er Jahren noch vier Monate dauerte, bis ein Durchschnittshuhn ein Gewicht von 1,5 Kilo erreicht hatte, braucht die gleiche Gewichtszunahme heute nur noch 30 Tage.

Aeikens: Vorwurf des Lobbyismus für Massentierhaltung ist absurd 17.08.2010

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Magdeburg - Sachsen-Anhalts Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Hermann Onko Aeikens hat den Vorwurf der Grünen-Bundestagsabgeordneten Undine Kurth, er betreibe Lobbyismus für die Massentierhaltung, als absurd zurückgewiesen.

Er habe in einem Interview lediglich dargestellt, warum auch große Tierhaltungsanlagen ihre Berechtigung hätten, so Aeikens. „Als Landwirt weiß ich.......

Lobbyismus? neiiiiiiiiiiiiin..... Gelächter

Staatsanwalt ermittelt gegen Putenmäster 17.08.2010

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Gerlingen/Schwerin (dpa/OZ) - Die Tierrechtsorganisation Peta hat neue Vorwürfe gegen zwei Putenmäster in Mecklenburg-Vorpommern, die Mastputenbrüterei Ahlhorn in Niedersachsen und die Agrarministerien beider Länder erhoben. Danach stammen die eidesstattlichen Versicherungen der Mäster, dass die im ARD-Magazin Report Mainz gezeigten Videos mit kranken, sterbenden und toten Puten nicht in ihren Ställen gedreht wurden, von der Brüterei in Ahlhorn. Die Firma, die den Mästern die Küken liefert, habe ihnen den Text übermittelt, den sie nur noch unterschreiben sollten.

Streit um Ministerin und Mastküken geht weiter 17.08.2010

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Der Streit zwischen Tierschützern und Niedersachsens Agrarministerin Astrid Grotelüschen (CDU) geht weiter - auch Landespolitiker reagierten am Dienstag im Landtag mit heftigen Attacken. Die Opposition warf den Koalitionsfraktionen von CDU und FDP „Ablenkungsmanöver vor“.

Grotelüschen weiter unter Druck 17.08.2010

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Die Debatte um Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen (CDU) und ihre familieneigene Mastputenbrüterei wird heute im Landtag in Hannover fortgesetzt. Schon im Vorfeld der heutigen Landtagssitzung hatten die CDU-Fraktion und die Opposition kräftig aufeinander "eingeschlagen". Die CDU warf der Opposition "Doppelzüngigkeit" vor, weil sie es ablehnte, im Landtag über den Brandanschlag auf eine Hühnermastanlage zu diskutieren. Der Landtag sollte diese "feige Tat" verurteilen, hatte die CDU gefordert und die Debatte kurzfristig beantragt. SPD, Grüne und Linke lehnten das aber ab. Mit ihrem Antrag habe die CDU Tierschützer grundsätzlich kriminalisieren wollen, begründete die SPD ihre Weigerung. Und von "den Verstrickungen der Landwirtschaftsministerin Grotelüschen in die Putenmast-Affäre" ablenken wollen, wie es wörtlich in einer Pressemitteilung heißt.

Antrag der CDU im Landtag gescheitert 17.08.2010

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Nach den Vorwürfen der Opposition über eine angebliche Verstrickung von Niedersachsens Landwirtschaftministerin Grotelüschen in Tierquälerei-Vorfälle eskaliert der Streit im Landtag von Hannover. Anlass ist ein gescheiterter Geschäftsordnungsantrag der CDU-Fraktion vom Dienstag, wonach sich das Parlament mit einem Brandanschlag auf eine Hähnchenmastanlage im Landkreis Harburg befassen sollte.

CDU und FDP verweigern Aufklärung im Fall Grotelüschen 17.08.2010

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GRÜNE: Soll Rolle der Ministerin im Putennetzwerk vertuscht werden?

Die Landtagsgrünen haben CDU und FDP vorgeworfen, die Aufklärung der Vorwürfe gegen Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen im Zusammenhang mit der Tierquälerei in der Putenmast zu "hintertreiben". Die Ablehnung der Regierungsfraktionen, im Agrarausschuss eine Anhörung mit Zeugen durchzuführen, stärke den Verdacht, dass die Ministerin weitaus mehr in die besagten Vorgänge verwickelt sei, als sie glauben machen möchte, sagte der landwirtschaftspolitische Sprecher Christian Meyer am Dienstag (heute) in Hannover.

Druck auf Niedersachsens Landwirtschaftsministerin wächst 15.08.2010

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Im Skandal um Mastbetriebe wirkt Niedersachsens Landwirtschaftsministerin unsicher – auch ein Rücktritt scheint möglich

Familie von Ministerin Grotelüschen profitiert von tierquälerischer Putenhaltung 10.08.2010

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Nach dem aktuellen Bericht der ARD-Sendung "Report Mainz" über Verbindungen der Familie der niedersächsischen Agrarministerin Astrid Grotelüschen zur tierquälerischen Massentierhaltung von Puten kritisieren die Landtagsgrünen die "erstaunliche und wenig glaubwürdige Ahnungslosigkeit" der Ministerin. "Die dokumentierten Fälle von Tierquälerei sind gravierend", sagte der agrarpolitische Sprecher Christian Meyer am Dienstag (heute) in Hannover. "Es ist nicht vorstellbar, dass Frau Grotelüschen als ehemalige Geschäftsführerin der zweitgrößten Mastputenbrüterei in Deutschland von solchen Vorgängen in der industriellen Putenmast nichts gewusst hat." Die Grünen fordern für den Freitag dieser Woche eine Erklärung durch die Ministerin zu diesen Vorwürfen im Agrarausschuss.

Bürgerinitiativen-Netz gegen Wietzer Schlachthofprojekt 16.08.2010

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Wietze - Vertreter von 25 ostniedersächsischen Bürgerinitiativen haben am Wochenende bei einem Treffen in Wietze bei Celle ihre weitere gemeinsame Strategie nach der Räumung des Bauplatzes für den von der Firma Rothkötter geplanten Riesen-Geflügelschlachthof festgelegt.