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11.2010
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Petitionsausschuss des Bundestages: Stallbau eindämmen 01.12.2010

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Bedenkliche Entwicklung

Berlin. Die „massive und ungesteuerte Expansion von Mastanlagen in den Außenbereichen der Kommunen“ soll nach Ansicht des Petitionsausschusses des Deutschen Bundestages eingedämmt werden. Zu dieser Haltung kamen nach Mitteilung des Deutschen Bundestages die Abgeordneten während der Sitzung des Ausschusses am Mittwoch.

Damit erfahren die vom Landkreis Emsland ausgehenden Bemühungen um Lösungen für die Problematik nun auch durch ein deutliches Signal aus Berlin Rückenwind. Die Politiker hatten sich mit der Eingabe eines Petenten aus dem Nordwesten Deutschlands beschäftigt. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass die Ausweitung von Stallanlagen auf Grundlage der durch das Baugesetzbuch ermöglichten privilegierten Zulassung gewerblicher Tierhaltungsanlagen „bedenklich“ sei.

"Mogelpackung" oder Chance? 29.11.2010

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................In der Diskussion ging es dann hin und her. "Ich erwarte vom Kreistag, sich einmal klar zu positionieren, dass wir hier keine Massentierhaltung wollen", meinte Grünen-Abgeordnete Charlotte Ahrend-Prinz (Grüne). "Die Tiere leben relativ zufrieden in ihren Ställen", sah Norbert Kummann (CDU) keine Grundlage für eine Diskussion über Ethik. Dass über Großanlagen auch innerhalb der Landwirtschaft eine intensive Diskussion geführt werde, hob Kreislandwirt Anton Holz (CDU) hervor. Die Landwirtschaft, unterstrich er, habe ein großes Interesse daran, das Vertrauen der Verbraucher nicht zu verlieren: "Wir sind auch bereit Kritiker durch die Ställe zu führen."

KOMMENTAR:

"Die Tiere leben relativ zufrieden in ihren Ställen", sah Norbert Kummann (CDU) keine Grundlage für eine Diskussion über Ethik.
Wo war Kummann in den letzten Monaten? Hat er nicht die Berichte im Fernsehen gesehen? Ich kann ihm gerne einen Link zukommen lassen, oder noch besser er soll mal in die Mastställe schauen: Eng zusammengepfercht in dunklen Hallen, verstümmelt, mit schmerzhaften Entzündungen an den Füßen, kaum in der Lage zu Laufen, mit Antibiotika vollgepumpt, 38 Tage MÜSSEN unsere Masthühner so leben, bis sie in Transportkisten geworfen werden und auf ihre letzte Reise in die Hölle zum Akkortschlachten gebracht werden.
Also, wenn das keine Grundlage für eine Diskussion über Ethik ist, dann kann man diesen eiskalten, profitgeilen Menschen wahrscheinlich nur ein Herz und ein Gewissen zu Weihnachten wünschen!

Klimagipfel: Hauptursache Fleischproduktion kein Thema 29.11.2010

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Hamburg (ots) - Auf dem Klimagipfel in Cancún beraten Volksvertreter zahlreicher Nationen erneut darüber, wie man dem für uns alle gefährlichen Klimawandel entgegenwirken kann. Die Erwartungen sind nach den enttäuschenden Gipfeln der Vorjahre nicht gerade hoch. Übliche Themen wie Industrie, Verkehr, Energie werden die Konferenz beherrschen. Dabei können diese Faktoren den Klimawandel deutlich weniger beeinflussen als unsere Ernährung, die aber leider auch in Cancún wieder kein Thema sein wird.

Gegenwind für „Hühner-Baron“ 27.11.2010

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Alverskirchen - Alverskirchens Bürger können ein wenig aufatmen. Die Wahrscheinlichkeit, dass nur 400 Meter vom Baugebiet Vinckenbusch eine der größten Hühnermastanlagen Deutschlands entstehen könnte, ist nach der Sitzung des Bezirksausschusses am Donnerstagabend nicht gestiegen. Im Gegenteil. Dem potenziellen „Hühner-Baron“, der südlich des Hofes Vincke vier Ställe mit insgesamt 160 000 Masthühnern plant, weht schon in der Frühphase ein kräftiger Gegenwind ins Gesicht. Und das sowohl seitens der Bürger als auch der Kommunalpolitiker und der Gemeinde.

Warum Mitleid keine Grenzen haben darf 27.11.2010

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Über die Dialektik der alltäglichen Gewalt gegen Tiere und Menschen

Man darf sich darüber wundern«, konstatierte der Wiener Schriftsteller und Religionswissenschaftler Adolf Holl, »dass die modernen Gesellschaftswissenschaften mit Vorliebe die Erforschung des Bösen betreiben. Das Gute scheint sie kaum zu interessieren.« Das Zitat stammt aus Holls Buch »Mitleid – Plädoyer für ein unzeitgemäßes Gefühl«.

Riesige Mastbetriebe im Norden 25.11.2010

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Schweinemastbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern und eine Geflügelschlachtanlage in Niedersachsen stoßen auf den Widerstand der Anwohner. Markt hat sich vor Ort umgeschaut.

Massentierhaltung - der große Stimmungsumschwung 25.11.2010

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Der Freitagmorgen ist kalt und diesig. Am Fenster der Regionalbahn ziehen Landgasthöfe mit rauchenden Schornsteinen und Reitplätze mit bunten Hindernissen vorbei, hin und wieder auch eine alte Molkerei aus Fachwerk und rotem Backstein. Die Orte an der Bahnstrecke heißen Westbevern, Kattenvenne, Lengerich. Auf den Anzeigentafeln in den Bahnhöfen erscheinen nahe Fahrtziele wie Vechta, Cloppenburg, Visbek. Man braucht nicht zu recherchieren, um zu wissen, wofür diese Gegenden stehen. "Schweinehochburgen" nennt man sie. Die ebenfalls dort ansässigen Betreiber gewaltiger Geflügelmastanlagen und riesiger Legebatterien heißen "Hühnerbarone". In der Vergangenheit klang das oft respektvoll: Die Viehhaltung hat diese Landstriche im Nordwesten Deutschlands reich gemacht. Erst vor zwei Wochen stand über den Landkreis Vechta in der Zeitung, er sei der Kreis mit der niedrigsten Arbeitslosenquote in Norddeutschland. 135.000 Menschen leben im Landkreis Vechta, aber 10 Millionen Hühner und 1,4 Millionen Schweine.

Boom bei Mastställen 24.11.2010

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Kreis Warendorf - Fast eine Million Schweine werden im Moment im Kreis Warendorf gemästet. Die Zahl ist in den letzten drei Jahren drastisch gestiegen. Im Jahr 2008 waren es nur 768 000 Tiere. Diese Zahlen nannte der Kreis Warendorf.


Auch die Zahl der Schweinehaltungen hat in diesem Zeitraum zugenommen: von 1206 auf 1421. „Seit 2008 wurden fast 50 000 neue Plätze genehmigt“, erläutert Kreissprecher Norbert Kampelmann. Tendenz steigend: 2008 wurden 7201 neue Mastplätze genehmigt, 2009 waren es schon 15 516 und in diesem Jahr wurden bislang 25 040 Plätze genehmigt. Es sind aber noch fast 10 000 weitere Plätze beantragt.

KOMMENTAR:

GEGEN MASSENTIERHALTUNG

Es gibt eine Überversorgung von Schweinefleisch in Deutschland von 110% wozu brauchen wir da noch neue Mastställe?
Tierquälerei, Umweltverschmutzung, Welthunger, Wassermangel, Regenwaldabholzung, Dumpingexporte, BSE, Geflügelpest, Antibiotikaresistenz ...... alles Nachteile der Massentierhaltung!

Ich kann nicht verstehen, warum das subventioniert wird!

Auf Kosten der Tiere und der Umwelt liefern sich einige Großkonzerne einen Machtkampf, sie wollen sich die Taschen vollstecken, expandieren, exportieren.

Sie werden von Politikern, wie auch von Fehlbesetztung Grotelüschen, forciert, gefördert und subventioniert!

Frau Grotelüschen ist unglaubwürdig. Sie kann als Ehefrau eines QUAL-Putenzüchters das Amt keinesfalls objektiv ausführen. Sie gehört entlassen.

Den Menschen reicht es, sie wollen KEINE gequälten Hühnchen (Schweine, Rinder), die mit Antibiotika vollgestopft werden und nie in ihrem kuzen qualvollen Leben Tageslicht gesehen haben! Keine weitere Umweltbelastung, keinen Hunger in der Dritten Welt, keine Wasserverschwendung, keine Regenwaldabholzung und keine Vernichtung von Arbeitsplätzen in Exportländern (wie zB Afrika)

Liebe Politiker, fangt endlich an zu Handeln, rettet unseren Planeten

Staatssekretär spricht von Tierschutzmängeln in der Geflügelhaltung 24.11.2010

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Während Niedersachsens Agrarministerin Astrid Grotelüschen vorne auf der Bühne der EuroTier die Geflügelhalter für ihre hohen Standards lobte, räumte ihr Staatssekretär Friedrich-Otto Ripke dagegen hinten in einer nichtöffentlichen Sitzung gravierende Tierschutzmängel in praktisch allen Bereichen der Geflügelzucht ein. Das berichtet das Hamburger Abendblatt. Laut Ripke gehe es dabei nicht nur um das Gewicht von Puten und Hühnern, was die Tiere krank macht, sondern auch um das Kürzen der Schnäbel.

Ein Politikum ist die Kritik des Staatssekretärs laut der Zeitung vor allem deshalb, weil Grotelüschen im Frühjahr vorgeworfen wurde, Tierschutzverstöße bei den eigenen Vertragspartnern in Kauf zu nehmen. Die Putenbrüterei Grotelüschen liefert Küken an eine Erzeugergemeinschaft, auf deren Betrieben TV-Aufnahmen entstanden sein sollen, die Verstöße zeigen. Aus Sicht von Opposition und Tierschutzorganisationen sei Astrid Grotelüschen daher Interessenvertreterin der industriellen Landwirtschaft und damit ungeeignet, ein Ministerium zu führen, dass für den Tierschutz zuständig ist, heißt es in der Zeitung weiter.

Ob die Aussage Ripkes nun der erste Schritt zur Demontage der Ministerin durch die eigenen Leute sei, bleibe offen. In Ministeriumskreisen gelte sie als beratungsresistent und begreife nicht, dass ihre starre Haltung der Geflügelwirtschaft dauerhaft mehr schade als nutze, heißt es abschließend.

Deals mit der Fleisch-Lobby 23.11.2010

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.........Warum die Politik die Lockerung erwägt, liegt für Soltwedel-Schäfer auf der Hand. „Für die Fleisch- und die Tiermehl-Industrie geht es um Millionen. Derzeit müssen Kadaver teuer entsorgt werden, als Tiermehl bringen sie Geld ein – und sind für Mastbetriebe enorm billiges Futter. Die Fleischlobby bearbeitet die Politik seit Jahren in dieser Frage“, sagt die Ex-Politikerin, die heute selbst als Lobbyistin in Brüssel arbeitet...........

ÖDP unterstützt Appell gegen Massentierhaltung 23.11.2010

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................In diesem Zusammenhang verweist Jürgens auf Astrid Grotelüschen, die niedersächsische Agrar-Ministerin. Die Ehefrau eines konventionellen Putenmästers und unlängst selbst in der Kritik für tierquälerische Praktiken in Zulieferbetrieben, zeige erneut wenig Sachverstand und noch weniger Gespür für den Willen der Bürger: „Nutztierhaltende Landwirte [müssen] ihre Betriebskosten optimieren, um wirtschaftlich arbeiten zu können, […] die Haltung einer großen Anzahl von Tieren ist nicht mit einem geringen Tierschutzstandard gleichzusetzen“, wird Grotelüschen zitiert. Zum Einsatz von Medikamenten in der Intensivtierhaltung sagt die Ministerin, „das kommt in der Praxis so gut wie nie vor“.

Uta Maria Jürgens kritisiert Grotelüschen scharf. „Die Zahlen des Umweltbundesamtes sprechen eine eindeutige Sprache: 2700 Tonnen Wirkstoff pro Jahr - das lässt sich nicht mit seltenem, punktuellem Einsatz von Medikamenten erklären. Und sperrt man tausende Tiere auf engstem Raum zusammen, ist das von artgerechter Haltung weit entfernt - einer Grundvoraussetzung für leidarme Tierhaltung!“ .....

Massentierhalter reden Probleme klein 23.11.2010

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GEFLÜGEL Verbände wundern sich über die Debatte in Niedersachsen - Missstände sehen sie nicht

 

Veredlungsbranche muss um gesellschaftliche Akzeptanz werben / Öffentlichkeitsarbeit steht vor großen Herausforderung 24.11.2010

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 Die deutsche Landwirtschaft muss in unserer Gesellschaft stärker für die moderne Tierhaltung werben. Denn emotional sehr aufgeladene Tierschutzdiskussionen gefährden die Akzeptanz der tierischen Produkte, aber auch die Weiterentwicklung der Tierhaltung in Deutschland.

KOMMENTAR: Tja, wie wirbt man jetzt für betäubungsloses Kastrieren, abschleifen der Zähne, abkneifen von Schwänzen, betäubungslose Enthornung von Rindern, abschneiden von empfindlichen Schnäbeln bei Geflügel, einsperren von Tieren auf engstem Raum in dunklen Ställen ohne Brandschutz, Sexen und Töten von MILLIARDEN von unschuldigen Hahnenküken, mit Antibiotika und Hormonen verseuchtem Fleisch??? Für grauenhafte Zustände beim Transport ohne Wasser und Platz in LKW’s, die kreuz und quer durch Europa, für schreckliche Zustände beim Schlachter, bei denen die armen Tiere teils ohne Betäubung zerteilt und überbrüht werden.... ???

Schmutzige Deals mit der Fleisch-Industrie 23.11.2010

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BSE........Da die Seuche so gut wie besiegt sei, könne man die damals eingeführten Sicherheitsstandards lockern - weniger BSE-Kontrollen, nicht infizierte Tiere aus befallenen Beständen für den Verzehr freigeben, die Verfütterung von Tiermehl an Allesfresser wieder erlauben...............

Warum die Politik die Lockerung erwägt, ist für Soltwedel-Schäfer klar: "Für die Fleisch- und die Tiermehl-Industrie geht es um Millionen. Derzeit müssen Kadaver teuer entsorgt werden, als Tiermehl bringen sie Geld ein - und sind für Mastbetriebe enorm billiges Futter. Die Fleischlobby bearbeitet die Politik seit Jahren in dieser Frage."

Begrenzung von Biogasanlagen gefordert 22.11.2010

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......................Bei der Versorgung mit Geflügelfleisch aus Massentierhaltung seien nicht nur der Tierschutz zu beachten, sondern auch die Auswirkungen der Geflügelproduktion auf Abnehmer in Afrika und Asien, wo wegen der auch sehr fragwürdigen Subventionspolitik der EU die dortigen Strukturen gestört und gefährdet würden.

Mastschweine-Boom: SPD stellt dem Landrat kritische Fragen 22.11.2010

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........................Massentierhaltung ist kurzfristig an Profitinteressen orientiert und nicht nachhaltig gedacht - weder im Interesse der Landwirtschaft noch bewußter Verbraucher. Hier sind Land und Bundesgesetzgebung gefordert; die Privilegierung der hofnahen Flächen ist in Frage zu stellen.

Niedersächsisches Agrarministerium kündigt längst überfällige Tierschutz-Offensive an 22.11.2010

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.............................„Wir begrüßen die Aussagen. Es bleibt aber bei dem alten Spruch, an Taten, nicht an Worten soll man messen. Die gravierenden Mängel, zu denen das Ministerium nun offenbar endlich Handlungsbedarf erkannt hat, sind nicht durch kleine Korrekturen behebbar. Die Haltungssysteme als Ganzes müssen verändert werden, aber auch eine Wurzel des Übels, die Hochleistungszucht beendet werden. Das wäre aus Tierschutz- und Verbraucherschutzsicht konsequent", kommentiert Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Es bedarf eines rigorosen Kurswechsels. Es muss damit vorbei sein, dass Tiere in Haltungssysteme hineinmanipuliert werden. Die Haltungssysteme und die Zucht müssen nach tierischen Bedürfnissen ausgerichtet werden. Niedersachsen findet hoffentlich endlich das Ende als Hochburg der Geflügelqual."

LINKE will Antibiotika-Einsatz auch in der Geflügelwirtschaft dokumentieren lassen 22.11.2010

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DIE LINKE im niedersäsischen Landtag hat die Landesregierung aufgefordert, sich für die Erfassung des Medikamenten-Einsatzes auch in der Geflügelwirtschaft einzusetzen. „Wenn es um Geflügel geht, hat Niedersachsen eine besondere Verantwortung“, sagte die agrarpolitische Sprecherin der Fraktion, Marianne König: „Nirgendwo sonst in Deutschland wird soviel Geflügel gemästet“. König reagierte damit auf Medienberichte, wonach Geflügel von der geplanten Dokumentationspflicht von Medikamenten-Einsätzen in der Tierproduktion ausgenommen werden soll – angeblich aus Datenschutzgründen, was Datenschützer jedoch bereits als haltlos kritisiert haben.

................ „Die Landesregierung kümmert sich viel zu wenig um diese Probleme; Ministerin Grotelüschen macht aus Eigeninteresse und Lobbyismus das Gegenteil“ kritisierte König.

Brand- und Keimschutz als Test für niedersächsische „Tierschutz-Offensive“ 22.11.2010

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Bienenbüttel - Das Eingeständnis des niedersächsischen Agrar-Staatssekretärs Friedrich-Otto Ripke über die Qualzucht- und Qualhaltungs-Zustände in der Geflügelmast ist nach Einschätzung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) ein weiterer Erfolg des des massiven Drucks von Bürgerinitiativen und Medien.

Nach jahrzehntelanger Schönfärberei und Förderung der Agrarindustrie werde nun zumindest nicht mehr geleugnet, dass Masthühner und Mastputen in den Agrarfabriken massiv darunter leiden, dass ihr Herz-Kreislaufsystem und ihr Bewegungsapparat der einseitigen Zucht auf Brustfleisch nicht standhält, dass die zusammengepferchten Tiere sich kaum bewegen können, auf ihrem eigenen Kot stehen und deshalb unter schmerzhaften Fußballenentzündungen leiden müssen. Männliche Küken werden als ungeeignet für die Eiererzeugung getötet, Flugenten bekommen nicht einmal Einstreu, Puten werden durch schmerzhaftes Schnabelkürzen verstümmelt.

........ Ob es die Landesregierung es wirklich ernst meine mit dem Tierschutz und einer artgerechten Haltung in mittelständischen, bäuerlichen Strukturen, das werde sich zu allererst daran erweisen, ob der Genehmigungsstopp der Landkreises Emsland für Großmastanlagen und dessen Forderung nach Keimverbreitungs- und Brandschutzgutachten bei Bauanträgen nunmehr zügig in allen Landkreisen zur Geltung kämen. Das Verbrennen von Zigtausenden Tieren und die Gesundheitsbelastungen der Anwohner dürften nicht weiter im Interesse einiger weniger Geflügelbarone hingenommen werden. Im Bundesrat müsse die Landesregierung das geforderte Bauverbot für Agrarfabriken unterstützen. Es sei nun unverzüglich eine Kommission mit wichtigen gesellschaftlichen Gruppen zur Überarbeitung der Tierschutz-Nutztierhaltungs-Verordnungen einzusetzen. (AbL)

Grüne: Mehr Mut Herr Kubendorff - keine neuen Mastställe 20.11.2010

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Kreis Steinfurt - Mehr Mut fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag von Landrat Kubendorff bei der Bearbeitung von Bauanträgen für große Schweinemastanlagen. Die grüne Fraktion ist überzeugt, dass Genehmigungen versagt werden können, wenn alle rechtlichen Möglichkeiten genutzt werden. So fordert das EU-Recht unter anderem, dass Schweine ständigen Zugang zu ausreichenden Mengen an Wühlmaterialien wie Stroh, Holz oder Heu haben müssen. Diese Anforderung erfüllen die geplanten Stallanlagen nicht. Deshalb ist aus Sicht der Grünen Stallanlagen, die nicht den Mindestanforderungen der EU-Schweinehaltungsverordnung entsprechen, die Genehmigung zu verweigern.

KOMMENTAR: Es gibt eine Überversorgung von 110% wozu brauchen wir da noch neue Mastställe?

Tierquälerei, Umweltverschmutzung, Welthunger, Wassermangel, Regenwaldabholzung, Dumpingexporte, BSE, Geflügelpest, Antibiotikaresistenz ...... alles Nachteile der Massentierhaltung! Ich kann nicht verstehen, warum das subventioniert wird, wer kann es mir erklären?

Neue Tierschutz-Offensive der Landesregierung 20.11.2010

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Hühner-Füße sind wegen des durchnässten Einstreus häufig entzündet und Enten durchleiden die schmerzhafte Prozedur des Schnabelkürzens. Wegen dieser und weiterer Missstände in niedersächsischen Mastbetrieben plant das Agrarministerium nun eine Tierschutz-Offensive. Die Kritik wächst und wächst und hat jetzt offenbar auch die Landesregierung zum Umdenken gebracht.

Mehr Kontrollen bei Geflügelmast 20.11.2010

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Niedersächsisches Landwirtschaftsministerium kündigt neue Leitlinien an

Hannover - Puten leiden unter Herz-Kreislauf-Störungen, Hühner-Füße sind wegen des durchnässten Einstreus häufig entzündet und Enten durchleiden die schmerzhafte Prozedur das Schnabelkürzens. Wegen dieser und weiterer Missstände in niedersächsischen Mastbetrieben plant das Agrarministerium nun eine Tierschutz-Offensive.

Überraschender Vorstoß zum Tierschutz 20.11.2010

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Geflügelwirtschaft Staatssekretär Ripke kündigt Maßnahmen an und düpiert Ministerin Grotelüschen


Das Ministerium will Leitlinien mit der Wirtschaft vereinbaren. Die Ministerin hatte die Putenmast stets verteidigt.

von Marco Seng

Hannover - Wochenlang hatte CDU-Landwirtschaftsministerin Astrid Grotelüschen (Ahlhorn) die niedersächsischen Putenzüchter gegen Vorwürfe der Tierquälerei verteidigt. „Es gibt keine Tierschutz-Probleme in Geflügelmastbetrieben in Niedersachsen“, erklärte Grotelüschen wiederholt. Jetzt stellte ihr Staatssekretär Friedrich-Otto Ripke (CDU) im Landwirtschaftsausschuss des Landtags für viele überraschend Pläne des Ministeriums für mehr Tierschutz in der Landwirtschaft vor.

Dannau: Weiter Widerstand gegen Legehennen-Anlage 19.11.2010

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Dannau - In Dannau formiert sich Widerstand gegen den geplanten Bau einer Legehennenanlage auf dem Gut Neuwetterade. Der Eigentümer Frank Lage will dort neben einer Biogasanlage auch einen Legehennenstall für 59.500 Hühner bauen. Doch dagegen laufen zahlreiche Dannauer jetzt Sturm und haben eine Bürgerinitiative gegründet, weil sie erhebliche Nachteile für das Leben im Ort befürchten. Auf das erste Treffen der Bürgerinitiative gab es deshalb am Mittwochabend große Resonanz, auf dem die Argumente gegen die geplante Massentierhaltung konkretisiert und das weitere Vorgehen besprochen wurden.

Das Volk will mitreden 19.11.2010

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Überall im Land formiert sich Widerstand, Bürgerinitiativen erhalten regen Zulauf – auch in unserer Region

Von Katrin Teschner

Als Angela Merkel zur 60-Jahr-Feier der CDU nach Goslar reiste, witterten Mitglieder der Bürgerinitiative ihre Chance. Sie wollten der Kanzlerin einen offenen Brief nebst Karikatur in die Hand drücken, um ihrem Protest gegen die geplante Strom-Trasse von Wahle im Kreis Peine bis nach Nordhessen Ausdruck zu verleihen. Doch Merkel ließ die Protestler einfach am Straßenrand stehen. "Da zeigt sich doch, wie groß die Kluft zwischen der Politik und den Bürgern geworden ist", sagt Horst Christlieb
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