2009_plakat_low
Nachdenkliches

 

Irgendwann wurden die verschiedenen Tierarten in Kategorien eingeordnet und nach Nutzungsgrad des Menschen eingeteilt:Haustiere, Versuchtstiere, Pelztiere, Nutztiere, Tiere zur Unterhaltung (Zoo/Zirkus)

Haustiere wie Hund und Katze werden gefüttert, gehegt und gepflegt. Wird ein Tier mal krank, wird es zum Arzt gebracht und behandelt.
Schweine, Kühe, Schafe, Enten, Gänse, Hühner, Truthühner, Kaninchen, Fische werden oft ohne Tageslicht in viel zu kleine Käfige/Boxen/Becken eingesperrt, angebunden, ausgenuzt, geschlachtet, gegessen, angezogen oder weiterverarbeitet....

All die genannten Tiere sind liebenswert, in jedem Körper schlägt ein Herz, es leidet, es fühlt Schmerz, Trauer, Freude....

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Diese verzweifelte Kuh, hat versucht in Todesangst vom Schlachthof in Nordfrankreich über die Kanalisation zu entkommen.


Sie fingen sie wieder ein, zerrten sie zurück zum Schlachthof und brachten sie um ... für einen Bissen Fleisch ...

Brief eines Schweins

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wolfgang_ edelmayer
Die komplette CD "Briefe" kann auf der Website von Wolfgang Edelmayer www.edelmayer.com bestellt werden.  

 

Ich schreibe diesen Brief ein paar Stunden vor meiner Hinrichtung. Das mag seltsam klingen, weil niemand etwas davon gesagt hat, aber mit der Zeit spürt man das, glaube ich.

Vor fünf Jahren kam ich auf die Welt, und ich erinnere mich sehr gern an die Zeit. Ich war eines von fünf Kindern. Wir waren alle gleichzeitig da und meine Mutter hat sich sehr liebevoll um uns gekümmert. Es war Sommer und wir spielten unentwegt draussen auf der Wiese. Obwohl Mutter sehr müde war von den Wehen und der Geburt, hat sie uns das nicht anmerken lassen und sich für jeden von uns Zeit genommen. Ich hab sie sehr geliebt und vermisse sie sehr. An meinen Vater kann ich mich nicht erinnern, aber ich weiß noch, dass Mutter manchmal am Abend in den Himmel gesehen hat und sie hat ihm von uns erzählt und dann ist sie mit einem Lächeln in den Augen schlafen gegangen.

Es war eine herrliche Zeit voller Abenteuer. Wir konnten essen, soviel wir wollten, durften den ganzen Tag spielen, alles war friedlich und mittlerweile weiß ich, dass wir ein Privileg hatten. Ein Privileg, dass viele von uns nie erfahren durften.

Und dann, nach drei Jahren, hat sich von einem Tag zum anderen alles verändert. Wir kamen alle in einen Zug. Die Älteren von uns wussten wohl, was auf sie zukommt. Einige haben sich gewehrt und wir Kleinen standen daneben, als sie einer Kuh alle Beine gebrochen haben. Sie konnte nicht mehr weitergehen und immer wieder schlugen sie auf sie ein und es hat lange gedauert, bis sie in ihrem eigenen Blut erstickt ist. Wir konnten nichts machen – nur stumm zusehen.

Zwei Tage und Nächte kauerten wir in diesen engen Käfigen auf dem Transport. Es war so viel Weinen zu hören. Manchmal verstummte es, wenn jemand aufgegeben hatte. Wohin ging dieser Wahnsinn? Niemand wusste es, und wenn, hätte es wohl auch niemand gesagt.

Dann kamen wir an. Und so, wie wir hineingejagt wurden, schlug man uns in eine neue Heimat. Zwei Brüder von mir hatten es nicht überlebt.

Sie sperrten uns in Ställe, die so klein waren, dass es immer mühsam war, sich überhaupt zu drehen und es scherte sich keiner, wer wir waren und zu wem wir gehörten.

Von diesem Tag an habe ich nie wieder die Sonne gesehen, nicht den Mond. Ich habe nie wieder den Duft einer Blume genossen, noch die Stimmen der Vögel gehört.

Wir bekamen drei mal am Tag zu essen, den Rest haben wir versucht, zu schlafen, uns Geschichten erzählt, uns Mut gemacht.

Und jede Woche haben sie einige von uns mitgenommen. Es kamen meistens drei Männer, haben wahllos in den Stall gegriffen, die Schweine an den Ohren gepackt, an den Beinen und sie hinausgetragen. Jedesmal haben wir alle zugesehen und uns still verabschiedet.

Wenn sich jemand gewehrt hat, haben sie mit einem großen Hammer auf den Kopf geschlagen, solange, bis sich nichts mehr bewegt hat.

Komisch, mit der Zeit habe wir uns daran gewöhnt und waren dankbar für jeden Tag, den man uns gab. Jeder Tag, der eigentlich nichts zu geben hatte. Bloss Warten.

Als sie meine Mutter geholt hatten, war es sehr schlimm. Und trotzdem hatte sie noch die Kraft, sich mit einem Blick von uns Überlebenden zu verabschieden.

Ich weiß, dass ich meine Mutter wiedersehen werde. Irgendwann, irgendwo; das fühle ich; genauso, wie ich weiß, dass ich nicht mehr lange hier bin.

 

Die Träne eines Kälbchens hat ihn umgehauen

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Auch Tiere können weinen - das weiß der Ex-Schlachter Hubert Liebertz aus Rösrath aus seinem Job. Das Leid der Tiere hat er nicht ausgehalten.

Die Tiere wissen, was ihnen bevorsteht, erklärt uns Hubert. Sie leiden, haben Schmerzen und Angst. Als ein Kalb vor ihm stand und eine Träne aus dem Auge lief, hat der Rösrather spontan die Brocken hingeworfen - in derselben Minute noch. Dem Chef die Kündigung zugerufen und ist nach Hause gegangen.

Um Hilfe schreiende Schweine im Schlachthaus!

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Die Tiere schreien sogar Nachts um Hilfe!
Sie sind apathisch und verletzt. Auch fallen tote Schweine beim Verladen vom LKW!

Das Einzige was der Bevölkerung dazu einfällt:
 
"Was ist mit dem andauernden lauten Quieken der Schweine? Auch beim Kreis weiß man um das Problem. Das könnte, so die Pressestelle, "durch Aufmauern der Außenwände reduziert werden, was sich aber negativ auf das Stallklima auswirken würde." Und eine Lüftung würde ebenfalls wieder Geräusche verursachen. "
 
Was ist nur los mit der Menscheit? Was für eine verrohte und herzlose Spezies sind wir, das wir die Folter und das Massenabschlachten fühlender und unschuldiger Wesen in Kauf nehmen, für ein billiges Schnitzel?

Tierkinder als Nahrungsmittel

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Filmautor Manfred Karremann über das Thema

Unser Überfluss, Euer Hunger

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Veganer sind auch nur Menschen

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Im Akkord zur Schlachtreife

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Keine anderen Lebewesen werden so industriell gezüchtet, gemästet und verwertet wie Hühner und Puten. Über 50 Milliarden Stück Geflügel verarbeitet die Branche weltweit pro Jahr. Führend sind deutsche Firmen. Ihre Methoden stoßen zunehmend auf Gegenwehr.

Wie die Fleischlobby Hungersnöte verursacht

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Warum Essen keine Privatsache mehr ist

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Eine Welt ohne Wurst

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Der Spiegel 03/2011

Dioxin - eine Chronologie - EXTRA 3 - NDR

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Hochleistungszucht: Qual nach Plan

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Antibiotikamissbrauch in der Massentierhaltung und die Folgen 03.01.2011

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»Seit Bestehen der Menschheit hat es kein solches Ausmaß an Tierquälerei gegeben - sowohl was Quantität als auch die Intensität angeht -, wie in unserer Zeit. Die Folgen haben wir alle zu tragen und sei es in der Person unserer Kinder und Kindeskinder.« - Der Mann, der mit dieser aufrüttelnden Feststellung an die Öffentlichkeit geht, weiß, wovon er spricht: Dr. Hermann Focke war lange Jahre Leiter des Veterinäramts Cloppenburg, der Region mit der größten Tierdichte Europas. In seinem neuen Buch »Die Natur schlägt zurück - Antibiotikamissbrauch in der intensiven Nutztierhaltung und Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt« beschreibt er die dramatischen Folgen von Massentierhaltung und agrarindustrieller Produktion und die steigende Gesundheitsbelastung durch die riesigen Mengen an antibiotikakontaminierter Gülle.

Im ersten Teil seines Buches beschreibt der Tierarzt und ehemalige Veterinäramtsleiter mit seinem großen Fach- und Insiderwissen die unermessliche legalisierte Tierquälerei in der »Schweineproduktion«, in der Hühner- und Putenmast und bei den Legehennen. Denn das Elend der Nutztiere in den industriellen Massentierhaltungen hängt mit der Antibiotika-Resistenz-Problematik ursächlich zusammen: Ohne massenhaften Einsatz von Arzneimitteln würden die Tiere unter diesen Haltungsbedingungen nicht überleben.

Wusstest du es?

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Wusstest du, dass man rund 16 Kilo Getreide für die Produktion eines einzigen Kilo Fleisch braucht? Wusstest du, dass man für jede tierische Nahrungskalorie 10 pflanzliche Futterkalorien benötigt? Trotzdem bleiben manche Menschen skeptisch ob ihre persönliche Wahl der Ernährungsform Einfluss auf den Welthunger hat. Wusstest du, dass deswegen alle 5 Sekunden ein Kind an Hunger stirbt? Wusstest du, dass davon pro Tag rund 44.000 Menschen verhungern? Wusstest du, dass weltweit rund 90 Millionen Kinder unter 5 Jahren stark unterernährt sind? Wusstest du, dass dies passiert, weil 50% der Weltgetreide-Ernte und 90% der Welt-Sojaernte benutzt werden um unsere Nutztiere zu füttern? Wusstest du, dass man durchschnittlich 16 Kilogramm Getreide benötigt um nur ein Kilogramm Fleisch herzustellen? Wusstest du, dass 10 pflanzliche Kalorien in der Fleischproduktion nur eine einzige tierische ergeben? Wusstest du dass fast 70% der Futtermittel in der EU aus Entwicklungsländern importiert werden, in denen die Menschen an Hunger leiden? Wusstest du, dass lediglich 2 Milliarden Menschen (Die Erde trägt momentan fast 7 Milliarden Menschen.) weltweit auf Basis von Fleisch und Milch ernährt werden können, aber über 12 Milliarden durch eine vegane Ernährung? Wusstest du, dass Fischfangflotten aus den Industrienationen die Fischereirechte für Fanggebiete rund um arme Länder erwerben und dass sie, nachdem sie die dortigen Meere geplündert haben, weiterziehen und ein verwüstetes Ökosystem und hungernde Einheimische zurücklassen?

 

Wusstest du, dass die Nutztierindustrie für 51% aller vom Menschen verursachten Treibhausgase verantwortlich ist? Wusstest du, dass tierische Produkte Spitzenreiter sind, wenn es darum geht Kohlendioxyd auszustoßen? Wusstest du, dass die Produktion von Fleisch, Milch und Eiern für mehr klimaschädliche Gase verantwortlich ist als der gesamte weltweite (Auto-, Lastwagen- & Luft-)Verkehr? Wusstest du, dass VeganerInnen praktizierende KlimaschützerInnen sind? Sie verursachen mit ihrer Ernährung nur rund 0,65 Tonnen CO2 pro Jahr, einE typischeR FleischesserIn kommt dagegen auf 1,82 Tonnen. Wusstest du, dass die Produktion von Käse 56 mal mehr Treibhausgase freisetzt als die Produktion von Gemüse? Wusstest du, dass durch eine jährliche omnivore Ernährungweise soviel Treibhausgase ausgestoßen werden, als wenn man mit einem Auto rund 4.500 Kilometer fahren würde? Wusstest du, dass eine vegetarische Ernährungsform nur rund 2.200, eine vegane jedoch rund 4.000 Kilometer einspart? Wusstest du, dass wir durch einen Ausstieg aus der Tierindustrie unsere CO2-Emmissionen bis 2050 um 80% senken könnten?

 

Wusstest du, dass ein Hamburger 6 Quadratmeter Urwald kostet? Wusstest du, dass 90% der Zerstörung des tropischen Regenwaldes durch die Massentierhaltung hervorgerufen wird? Alle 2 Sekunden wird ein Waldgebiet der Größe eines Fußballfeldes zerstört. Wusstest du, dass Ammoniak heute als hauptverantwortlich für das Waldsterben gilt? Es wird zu rund 85% der Emmissionen durch Tierhaltung verursacht. Wusstest du, dass ein Veganer pro Jahr 4.000 Quadratmeter Wald rettet?

 

Wusstest du, dass 50% der Wasserverschmutzung in Europa durch die Massentierhaltung hervorgerufen werden? Wusstest du, dass das Nitrat aus der Landwirtschaft heute schon so weit ins Grundwasser vorgedrungen ist, dass deshalb einige Mineralwassermarken bereits nicht mehr die Trinkwasser-Richtwerte erfüllen? Wusstest du, dass in den USA der Anteil der Landwirtschaft an der Wasserverschmutzung größer ist als der aller Städte und Industrien zusammen? Wusstest du, dass allein in den USA die Nutztierindustrie 130 mal mehr Kot produziert als die gesamte Menschheit weltweit, nämlich 40.000 Kilo pro Sekunde?

 

Wusstest du, dass der Anteil der Fleisch- und Milcherzeugung bei der Bodenerrosion bei 85% liegt?

 

Wusstest du, dass man für die Produktion eines einzigen Kilo Fleisch 10.000 bis 20.000 Liter Wasser und für die Produktion eines Liter Milch rund 1.500 Liter Wasser notwendig sind? Wusstest du, dass man als Veganer so bis zu 5 Millionen Liter Wasser pro Jahr sparen kann?

 

Wusstest du, dass Milchkühe jedes Jahr künstlich geschwängert werden und ihnen ihre Kälber gleich nach der Geburt entrissen werden, damit ihr Milchfluss nicht versiegt? Wusstest du, dass deshalb und dadurch dass ihre Milchleistung in den letzten 50 Jahren auf das Zehnfache gesteigert wurde, ihre Körper schon nach 4-6 Jahren ausgelaugt sind und sie geschlachtet werden obwohl sie über 20 Jahre alt werden könnten? Wusstest du, dass für jede neue Legehenne ein männliches Küken gleich nach dem Schlüpfen vergast oder verschreddert wird? Wusstest du, dass dies gegen das deutsche Tierschutzgesetz verstößt, dennoch von der Politik toleriert wird? Wusstest du, dass rund jedes 6. Tier sogar in einem EU-zertifizierten Top-Schlachthof beim Schlachten wieder aufwacht und noch größere Qualen erleiden muss, als es es sowieso schon tut? Wusstest du, dass all diese Fakten für alle Tierhaltungen gilt, egal ob konventionelle, Bio- oder Freilandhaltung?

 

Wusstest du, dass die industrielle Fischerei zu solch einem Rückgang der Fischbestände geführt hat, dass viele Arten kurz davor sind auszusterben? Wusstest du, dass dabei auch Schildkröten, Roben, Delfine und andere Tiere in die Netze der Fischer gelangen und sterben? Wusstest du, dass industrielle Fisch- und Shrimps-Farmen riesige Mengen an Abwässern produzieren, die über den Meeresboden kriechen und ihm jedes Leben entziehen?

 

Wusstest du, dass Veganer im Schnitt länger und gesünder leben? Wusstest du, dass eine Ernährung mit Fleisch, Fisch, Milch und Eiern für viele Volkskrankheiten wie Herzinfarkte, Diabetes, Schlaganfälle, Herzkrankheiten, Allergien, Bluthochdruck, Fettsucht, Krebs und Knochenbrüche verantwortlich sind? Wusstest du, dass einige dieser Krankheiten jährlich für Millionen von Toten, mehr als Naturkatastrophen, Terroranschläge und Verkehrsunfälle zusammen, verantwortlich sind und somit auf Platz 1 der verfrühten Todesfälle stehen? Wusstest du, dass diese Krankheiten bei Veganern viel viel seltener auftreten? Wusstest du, dass es heute praktisch keinen Fisch mehr gibt der nicht durch Umweltgifte, wie Quecksilber belastet ist, und dass diese Gifte extrem schädlich für den Körper sein können? Wusstest du, dass die meisten Seuchen, wie BSE, Vogelgrippe und Salmonellenbelastungen auf die industrielle Massentierhaltung zurückzuführen sind? Wusstest du, dass viele Organisationen von Medizinern, Ärzten, Ökotrophologen und Ernährungswissenschaftlern, wie zum Beispiel die weltweit größte und unabhängigste: American Dietetic Association, die vegane Ernährung als gesündeste ansehen und sie für sämtliche Altersgruppen (einschließlich Schwangere und Kleinkinder) und Top-Leistungs-Sportler empfehlen? Wusstest du, dass sich viele Top-Sportler, wie der Arzt und Weltmeister in Leichtathletik-Bodybuilding Alexander Dargatz oder der Goldmedaillen-Gewinner Carl Lewis, auschließlich vegan ernähren?

 

Wusstest du, dass jährlich rund 50 Milliarden Nutztiere geschlachtet und hunderte Milliarden Fische und Meerestiere für unsere Ernährung getötet werden?

 

Wusstest du, dass bereits Genies wie Leonardo Da Vinci und Albert Einstein diese Problematik erkannt haben? Wusstest du dass Albert Einstein sagte, dass nichts das Überleben auf der Erde mehr steigern wird als der Schritt zur vegetarischen Ernährung? Wusstest du, dass bereits viele Prominente, wie Moby, Alanis Morrissette, Sinéad O'Connor, James Cromwell, Tobey Maguire, Bryan Adams, Paul McCartney, Maneka Ghandi, Avril Lavigne und 30 Seconds To Mars heute schon vegan leben und dass die Zahl der Veganer in unserer Gesellschaft immer weiter wächst?

 

Wusstest du, dass die Lebensmittel- und Pharmaindustrien als auch die Politik dies alles aus Profitgründen immer wieder zu verheimlichen versuchen?

 

Jetzt weißt du es. Wirst du etwas ändern?
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autor
jeff v mannes in facebook

Der neue Trend: Esst weniger Fleisch! 28.12.2010

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Vegetarismus ist wieder in: Das Buch «Das Omnivoren-Dilemma» hat in den USA die Essgewohnheiten unzähliger Menschen verändert. Nun erscheint es erstmals auf Deutsch und hat Tagesanzeiger.ch/Newsnetz-Autor Philipp Löpfe begeistert.

Was kostet ein gutes Huhn?

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In der Serie "Gewissensbisse" erläutert Theresa Bäuerlein Grundfragen des Essens. In der neuen Folge: Müssen es unbedingt Bio-Hühner sein? Oder sind Masthühnchen okay?

Tierschutz in Deutschland: Arme Schweine 03.12.2010

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Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, die Gruppenhaltung bei Hühnern zu verbieten, ist erfreulich, schon weil es sich um den durchsichtigen Versuch handelte, die – zu Recht verbotenen – Legebatterien unter neuem Namen wieder einzuführen. Das Urteil zeigt aber mehr als die Durchschlagskraft des grundgesetzlich garantierten Tierschutzes. Es zeigt ein neues gesellschaftliches Klima. Gegen die industrielle Fleischproduktion wächst allenthalben der Widerstand, und das ist gut so.

Tier gewinnt

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Vegetarier zu sein ist gerade in Mode. Das kann nerven. Aber sie haben dann eben doch völlig Recht. Ein Essay über die guten Gründe für den Fleischverzicht.

Warum Mitleid keine Grenzen haben darf

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Über die Dialektik der alltäglichen Gewalt gegen Tiere und Menschen

Man darf sich darüber wundern«, konstatierte der Wiener Schriftsteller und Religionswissenschaftler Adolf Holl, »dass die modernen Gesellschaftswissenschaften mit Vorliebe die Erforschung des Bösen betreiben. Das Gute scheint sie kaum zu interessieren.« Das Zitat stammt aus Holls Buch »Mitleid – Plädoyer für ein unzeitgemäßes Gefühl«.

Da haben wir den Salat: Kommt die fleischlose Gesellschaft?

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In der Haubenküche wird Gemüse gerade neu erfunden, gleichzeitig diagnostizieren Zukunftsforscher einen Großtrend zum Vegetarismus. In urbanen Besserverdienerkreisen regiert der Veggie-Chic. Kommt die fleischlose Gesellschaft?

Das „Ich“ und „Du“ im Tier 27.11.2010

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Bester Freund des Menschen oder emotionsloser Fleischlieferant? Wir beleuchten die ambivalente Rolle der Tiere in unserer Gesellschaft


Ein Rentner erzählt aus seiner Kindheit in der Nachkriegszeit. Sein bester Spielgefährte war das Kaninchen, das im Hinterhof in einem kleinen Stall gehalten wurde. Eines Tages war das Kaninchen weg. Zum Mittagessen gab es an diesem Tag ausnahmsweise Fleisch. Während sich die Eltern auf das Festessen freuten, lief der Junge heulend auf sein Zimmer.

Wenn Kinder den Zusammenhang zwischen dem Fleisch, das sie essen sollen und den Tieren, die sie kennen, herstellen, geht ein Stück Unschuld verloren. Es ist ein schmerzlicher Schritt auf dem Weg zum Erwachsenwerden. Von Geburt an kennen Kinder vorerst keine Grenze zwischen menschlichem und tierischem Leben. Diese wird ihnen erst beigebracht – sie ist also Teil des Sozialisationsprozesses. Unter dieser Prämisse stellt sich nicht mehr die Frage: „Was ist der Unterschied zwischen Menschen und Tieren?“, sondern „Wie wird dieser Unterschied hergestellt?“

Mein Praktikum im Schlachthof

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Jeden, der Fleisch isst, sollte man hier durchschicken. Jeder müsste es sehen, von Anfang bis Ende. - Die Autorin ging bis zum bitteren Ende. Sie arbeitet heute als Tierärztin.

Es werden nur Tiere angenommen, die tierschutzgerecht transportiert werden und ordnungsgemäß gekennzeichnet sind", steht auf dem Schild über der Betonrampe. Am Ende der Rampe liegt, steif und bleich, ein totes Schwein. "Ja, manche sterben schon während des Transportes. Kreislaufkollaps."

Was für ein Glück, dass ich die alte Jacke mitgenommen habe. Obwohl erst Anfang Oktober, ist es schneidend kalt, aber ich friere nicht nur deswegen. Ich vergrabe die Hände in den Taschen, zwinge mich zu einem freundlichen Gesicht und dazu, dem Direktor des Schlachthofes zuzuhören, der mir eben erklärt, dass man längst keine Lebenduntersuchung mehr vornimmt, nur eine Lebendbeschau. 700 Schweine pro Tag - wie sollte das auch gehen?

Tierquälerei auf engstem Raum

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von Marina Pelka, Klasse 10d, Wilhelm-Busch-Realschule Dortmund

Dortmund. Um den immer stärker anwachsenden Verzehr von Fleisch, Eiern und Milchprodukten in unserer Gesellschaft zu decken, hat die Massentierhaltung in den letzten Jahrzehnten extrem zugenommen. Was dies für Tiere bedeutet, mag man sich kaum vorstellen.

Weltweit werden jedes Jahr 50 Milliarden Tiere für den menschlichen Verzehr getötet. Millionen von Tieren leben in der landwirtschaftlichen Nutz-Tierhaltung unter erniedrigenden und tierquälerischen Bedingungen. Gemeint sind Hühner, Schweine, Rinder, Puten und andere Tiere, die nur dafür geboren werden, um als Stück Fleisch auf dem Teller des Menschen, als Lederwaren zu Billigpreisen, als Zusatzstoffe für Fertigprodukte, als Futtermittel für Heimtiere oder als Echtpelzkragen an der Winterjacke zu enden.

Kein Platz für Tiere, kein Raum für Menschlichkeit

8 Gründe, sich keine Leichen mehr auf den Teller zu legen!

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In der Bravo Girl sind heute 20 Gründe,Vegetarier zu werden.Weil ich kein Scanner hab,geb ich mir mal Mühe und tippe ien paar davon ab. Bitteschön.

Hast du heute schon ein Tier gegessen?Ein Wurstbrot vielleicht?Einen Döner?Eine Salamipizza?Und hast du dir auch schon mal Gedanken darüber gemacht woher das Fleisch kommt?Nein?Das ist verständlich.Denn die Wahrheit über Fleischproduktion ist nicht einfach zu ertragen.Mit großer Warscheinlichkeit hatten die Tiere die du isst kein schönes Leben.Glückliche Kühe,Schweine und Hühner auf einem Bauernhof oder süße Lämmer und Kälbchen,die auf saftigen Wiesen herumspringen-das gibt es nur noch in Kinderbüchern.Die Realität der Tiere sieht anders aus: BRUTAL,WÜRDELOS,GRAUSAM!! Pro Jahr essen die Deutschen rund 12 Milliarden Tiere!Zum Vergleich:Auf der Welt leben etwa 6,9 Milliarden Menschen.Das heisst:Allein in DEUTSCHLAND werden jährlich fast doppelt so viele Tiere gegessen,als es Menschen auf der Erde gibt.Pro Einwohner in Deutschland sind das 150 Tiere im Jahr!!(...)Ein Deutscher isst ungefähr 200 Gramm Fleisch pro Tag.Macht jährlich etwa 80 Kilo Fleisch pro Kopf-und rund 6.5 Milliarden Kilo Fleisch für das ganze Land.Eine solche Masse an Fleisch kann man aber nur bereit stellen,wenn man die Tiere in massen züchtet und im Akkord tötet.Diese Massentierhaltung ist nicht nur furchtbar für die Tiere,sie ist auch schlimm für unsere Umwelt,für das Klima und für die Gerechtigkeit auf der Welt.Es gibt viele Gute Gründe nie mehr Fleisch zu essen.Aber eigentlich reicht schon einer...!