schweinemast-mastschweine-07
Massentierhaltung/Tierfabriken

98% der konsumierten Wurst- und Fleischprodukte kommen aus tierquälerischer Massentierhaltung!

Tiere, die in Massentierhaltung aufwachsen, haben nicht einmal in ihrem Leben die Sonne gesehen!
Massentierhaltung ist das größte Verbrechen an Tier und Natur!

 

Der Bund für Umwelt und Naturschutz bietet allen Bürgern und Initiativen, die sich gegen Massentierhaltungsanlagen in ihrer Nähe wehren, seine Unterstützung an. Der Kontakt läuft über Manfred Radtke, Rotenburg, Telefon 04261/6967 E-Mail: manfred.radtke@bund.net

 

Netzwerke gegen Agrarfabriken
http://www.bauernhoefe-statt-agrarfabriken.de/

http://landesnetzwerk-niedersachsen.net/

http://www.agrarwende-nrw.net/

 

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Neuer Schlachthof in Ahlhorn

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Ahlhorn. Trotz anhaltender Proteste aus der Bevölkerung expandiert die Geflügelbranche weiter. In Niedersachsen steuern allein die Schlachtkapazitäten der vier großen Unternehmen inzwischen auf 300 Millionen Tiere im Jahr zu. Jetzt soll in Ahlhorn neben der bestehenden Putenschlachterei ein weiterer Geflügelschlachthof entstehen.

20 Millionen Schweine landen pro Jahr im Müll

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Ein Drittel aller Lebensmittel wird Schätzungen zufolge weggeworfen. Naturschützer kritisieren: Wäre Fleisch nicht so stark subventioniert und damit so billig, würden wir weniger entsorgen.

 

Massentierhaltung: Grillfleisch mit Federn - von Hilal Sezgin

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Kleine Frage ans Veterinäramt: Wie viele Hühner krepieren in überhitzten Ställen?

Man hat allmählich das Gefühl, alles über Massentierhaltung zu wissen, was es zu wissen gibt. Es werden zu viele Tiere auf zu engem Raum gehalten, sie entwickeln Aggressionen und Krankheiten. Sie sind überzüchtet, haben ein kaputtes Skelett, wachsen zu schnell, leben zu kurz. Das einzelne Tier ist nur eine Stelle weit hinterm Komma der Unternehmenszahlen, als Lebewesen ist es nichts wert.

 

http://www.zeit.de/2012/35/Huehner-Tod-Stall

Antibiotika-Rückstände machen Salami zur Bakterienschleuder | WAZ.de

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Antibiotika-Rückstände können Salami und andere Wurstwaren zur Brutstätte für krankmachende Keime machen. Denn die Medikamentenrückstände hemmen die nützlichen Milchsäurebakterien, mit deren Hilfe diese Würste hergestellt werden. Das erleichtert die Vermehrung von Krankheitserregern, wie ein internationales Forscherteam in Laborversuchen herausgefunden hat.

 

http://www.derwesten.de/nachrichten/antibiotika-rueckstaende-machen-salami-zur-bakterienschleuder-id7036989.html

Fleisch wird Luxusgut wegen Wassermangel laut Siwi-Studie - SPIEGEL ONLINE

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Fleisch ist in den reichen Ländern eine billige Alltagsnahrung. Doch damit dürfte laut einer Studie bald Schluss sein: Das Wachstum der Weltbevölkerung und künftige Wasserkrisen könnten das Schnitzel zum Luxusgut machen.

 

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/fleisch-wird-luxusgut-wegen-wassermangel-laut-siwi-studie-a-852329.html

Die Schlächter...

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Angestellte eines Schlachtbetriebs in Rheda-Wiedenbrück in Nordrhein-Westfalen, Archivaufnahme aus dem Jahr 2003 

...haben das Töten optimiert – und wollen vor allem die Kosten drücken.

 
"Wenn man sie (die unbetäubten Tiere) dann im Tunnel, wo in modernen Anlagen die Dampfbrühung erfolgt, vor Schmerz gegen die Wand schlagen höre, sei das eine grausame Geschichte."

Fehlender Brandschutz in der Massentierhaltung: ein kalkulierter Gesetzesbruch

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Feuer in einer Massentierhaltung © storm - fotolia.de 

 

Allein in den letzten Jahren starben laut eines vom Deutschen Tierschutzbund und vom BUND in Auftrag gegebenen Gutachtens von Prof. Dr. Bernhard Hörning mindestens 15.000 Schweine bei 50 Bränden.

 

http://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/fehlender-brandschutz-in-der-massentierhaltung-ein-kalkulierter-gesetzesbruch

Kollateralschäden der industriellen Tierfabriken!

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09.11.2013 Zu einem Großbrand in einem Schweinezuchtbetrieb im Gudensberger Ortsteil Dorla kam es am frühen Samstagmorgen, 420 Schweine starben
http://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/feuer-bauernhof-dorla-mehrere-schweine-starben-3211270.html

 

07.9.2013 222 Schweine und Ferkel verbrannt http://www.retter.tv/de/feuerwehr.html?ereig=-200-Schweine-sterben-bei-schwerem-Brand-in-Ulsenheim-&ereignis=20461

 

23.08.2013 Mehr als 900 Schweine erstickt
http://www.borkenerzeitung.de/nachrichten/muensterland_artikel,-Mehr-als-900-Schweine-verendet-_arid,258477.html

 

07.05.2013 Schweinemast in Flammen - 1000 Tiere tot
http://www.wochenblatt.de/nachrichten/landshut/regionales/Schweinemast-in-Flammen-1-000-Tiere-tot;art67,176765

 

Das Heim als Falle von Hilal Sezgin

http://www.berliner-zeitung.de/kultur/unterm-strich--das-heim-als-falle,10809150,22254120.html

 

26.02.2013 Technischer Defekt kostet 330 Ferkeln das Leben http://www.schwaebische.de/region/biberach-ulm/ehingen/stadtnachrichten-ehingen_artikel,-Technischer-Defekt-kostet-Ferkel-das-Leben-_arid,5399484.html

 

25.02.2013 Ein großer Schweinestall am Gräfter Weg in Stemwede-Dielingen (Kreis Minden-Lübbecke) ist am Montagnachmittag in Brand geraten. Bei dem Feuer verbrannten rund 500 Ferkel sowie mehrere Sauen.
http://www.mindener-rundschau.de/index.php/2013/02/26/15917-stemwede-funfhundert-ferkel-bei-brand-eines-schweinestalls-verendet/

 

25.01.2013 600 Schweine sind bei einem Brand in einem Stall im schwäbischen Mönchsdeggingen ums Leben gekommen.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/schwaben-schweine-bei-brand-getoetet-1.1582722

 

 

16.08.2012 550 Schweine sind am Donnerstagmorgen einem Brand auf einem Bauernhof in Dülmen (Kreis Coesfeld) zum Opfer gefallen. Ein Stall mit etwa 30 Sauen und 520 Ferkel brannte vollständig nieder
http://www.derwesten.de/region/550-schweine-verenden-bei-stallbrand-in-duelmen-id6989480.html

 

25.07.2012 Hunderte Schweine starben einen grauenvollen Tod bei Brand auf Bauernhof Einige der insgesamt rund 600 Schweine dürften das Feuer vermutlich überlebt haben. Das Gebäude sei jedoch einsturzgefährdet, so dass die überlebenden Tiere noch nicht geborgen werden konnten, wie die Polizei erklärte. Deshalb sei unklar, wie viele Schweine noch lebten. http://www.welt.de/regionales/muenchen/article108378130/Hunderte-Schweine-verenden-bei-Brand-auf-Bauernhof.html

 

02.07.2012 Rund 5.000 Junghühner qualvoll erstickt

http://steiermark.orf.at/news/stories/2539722/

 

18.06.2012 Brand in Ahrensbök - 400 Tiere kamen ums Leben
http://www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/brand1053.html

16.06.2012 Brand in Rax 44 Schweine wurden getötet

http://www.nachrichten.at/nachrichten/chronik/art58,907333

 

13.06.2012 Bei einem Brand in einer Schweinemastanlage in Wölkisch kam es zu einem Massensterben. Das Feuer war am Montag gegen 21.46 Uhr ausgebrochen. Von den 480 Tieren starben 50
http://www.sz-online.de/Nachrichten/Chemnitz/Feuer_im_Stall_50_Schweine_blieben_auf_der_Strecke/articleid-3082991

 

29.04.2012 Tiertragödie in Parsberg: 350 Tiere verbrannt
http://www.wochenblatt.de/nachrichten/regensburg/regionales/Schweinestall-abgebrannt-350-Tiere-verendet;art1172,110579

  

04.04.2012 Dresden: Stall brennt nieder: 18.000 Legehennen tot
http://www.n-tv.de/ticker/Stall-brennt-nieder-18-000-Legehennen-tot-article5945211.html

29.03.2012 Zweihundert Ziegen sterben den Feuertod http://www.suedkurier.de/nachrichten/baden-wuerttemberg/badenwuerttemberg/Stall-in-Flammen-200-Ziegen-sterben-Feuertod;art330342,5441528

06.03.2012 Ein Hühnerzüchter bei Mühlhausen lässt 35.000 Hühner verhungern, weil ihm das Futter für die Tiere zu teuer ist

http://www.n-tv.de/panorama/35-000-Huehner-verhungern-article5683391.html

 

26.02.2012 120 Schweine verbrennen qualvoll (Landkreis Vechta)

http://www.nordsee-zeitung.de/nachrichten/norddeutschland_artikel,-120-Schweine-verenden-bei-Brand-_arid,711837.html

 

25.02.2012 35 Schweine konnten nicht gerettet werden und verbrannten qualvoll

http://www.nordsee-zeitung.de/nachrichten/norddeutschland_artikel,-800-000-Euro-Schaden-bei-Stallbrand-35-Schweine-verendet-_arid,711391.html

 

21.02.2012 Zwei Schweine und 50 Hühner starben bei Brand auf einem Bauernhof
http://nachrichten.t-online.de/dutzende-tiere-sterben-bei-brand-auf-bauernhof/id_54164538/index?news

16.02.0212 6.300 Hühner verenden in MICHELAU - Kurz nach Mittag gab es bei der Hühnerfarm Michelau eine große Explosion. Die modernste Halle des Betrieb brannte bis auf die Grundmauern ab
http://www.tageblatt.lu/nachrichten/story/6-300-Huehner-verenden-29158992

08.02.2012 Über 4000 Hühner sind bei dem Feuer verbrannt. Die verbliebenen 15000 Tiere müssen wegen schwerer Rauchvergiftung notgeschlachtet werden
http://www.bild.de/regional/bremen/bremen/riesen-feuer-im-haehnchenmastbetrieb-4000-tote-tiere-22535022.bild.html

7.02.2012 1.500 Schweine sterben bei Stallbrand http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/emsland/schweinestall123.html

 

02.02.2012 Tragödie im Schweinestall - 70 Ferkel verbrannt

http://www.blick.ch/news/70-ferkel-verbrannt-id1751073.html

02.02.2012 Etwa 10 Lämmer sterben bei Bauernhof-Brand in Tegau

http://www.ad-hoc-news.de/laemmer-sterben-bei-bauernhof-brand-in-tegau--/de/News/22772436

24. Mai 2010 600 Schweine erstickt. Abtsbessingen (Kyffhäuserlandkreis, Thüringen) Blitzeinschlag in die Anlage der Lüftungs-, Alarm- und Telefonanlage lahmgelegte. http://www.hna.de/nachrichten/deutschland/schweine-nach-blitzeinschlag-erstickt-778393.html

31.01.2012 3200 Schweine bei Großbrand umgekommen. Ein Großteil der Tiere verendete in den Flammen oder erstickte in den Rauchwolken. Ca. 500 Tiere mussten unter Aufsicht von Vertretern des Veterinäramtes notgeschlachtet werden.
http://www.schwaebische-post.de/597903/

 

24.08.2011 400 Schweine verendet in einem Schweinestall in Krut (Gemeinde Kipfenberg) verendet. Grund war wohl ein technischer Defekt in der Belüftungsanlage, der durch Blitzschlag verursacht worden war. Die Tiere sind allem Anschein nach erstickt.

http://www.donaukurier.de/lokales/eichstaett/Krut-400-Schweine-verendet;art575,2460526

 

21.08.2011 1000 Schweine verenden in Großfeuer. Stromschwankungen. http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/2011-08-21-1000-schweine-verenden-in-grossfeuer/?cHash=78156d9f5698b31d5b47f785eb762561

 

20.08.2011 70.000 Hühner Rappenau-Obergimpern. Großbrand

http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10033&pk=696100&p=1

 

12. August 2011 117.000 Hühner erstickt Bülstringen (Bördekreis, Sachsen-Anhalt)

Ausfall der Lüftungsanlage http://www.volksstimme.de/nachrichten/sachsen_anhalt/412282_Lueftungsausfall-Rund-117000-Huehner-erstickt.html

 

22. Juni 2011 3.021 Ferkel erstickt Alkersleben (Ilm-Kreis, Thüringen) Ausfall der Belüftungs- und der Alarmanlage. Notstromaggregat nicht angesprungen, weil Stromversorgung nur ausgefallen. : http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/3021-Ferkel-in-Alkerslebener-Schweinestall-qualvoll-erstickt-1612370464

 

21. Mai 2011 1.000 Schweine erstickt Meuserlengefeld (Landkreis Südharz, Sachsen-Anhalt) Ausfall der Belüftungsanlage und des Benachrichtigungssystems durch Blitzschlag. http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1300342908061

 

10. Juli 2010 40.000 Hähnchen erstickt Gerdau, Anlage Holthusen II (Landkreis Uelzen, Niedersachsen) Ausfall der Lüftungsanlage und der automatischen Benachrichtigung. http://www.az-online.de/nachrichten/landkreis-uelzen/suderburg/40000-haehnchen-erstickt-857170.html

 

Ende Okt. 2010 2.500 Puten erstickt Osterwieck (Landkreis Harz, Sachsen-Anhalt)

Ausfall der Lüftungsanlage und der automatischen Benachrichtigung, Notstromaggregat nicht angesprungen. Quelle: Volksstimme 06.11.2010

Schweine bei Großbrand umgekommen. Ein Großteil der Tiere verendete in den Flammen oder erstickte in den Rauchwolken. Ca. 500 Tiere mussten unter Aufsicht von Vertretern des Veterinäramtes notgeschlachtet werden.
http://www.schwaebische-post.de/597903/

DasErste Mediathek [ARD] - Reportage / Dokumentation - ARD-exclusiv: Das System Wiesenhof

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Fleisch schmeckt doch so gut

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Verstecktes Leid - Der qualvolle Weg vom Schwein zum Fleisch

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Sie stehen inmitten einer tollen Landschaft, verborgen zwischen Wäldern und Wiesen, oder auch in Industriegebieten... Flachbauten mit wenigen kleinen Fenstern, dafür mit auffälligen Abluftrohren auf dem Dach. Wohl kaum jemand fragt sich, welche Funktion diese Gebäude haben und was sie beherbergen – dass darin Tiere gehalten werden, die ein trauriges Dasein fristen müssen, vermutet niemand. Und doch ist es eine traurige Realität: es handelt sich um konventionelle Schweinemastanlagen, in denen wehrlose Mitgeschöpfe einem kurzen, fremdbestimmten Leben voller Qual ausgesetzt werden. Auf engstem Raum, in Dämmerlicht oder Dunkelheit, Dreck und beißendem Gestank werden die Schweine auf Vollspaltenböden zusammengepfercht – sie leiden und sterben für den Gaumengenuss des Menschen!

   

Damit die Muttertiere nach dem „Abferkeln“ ihren Nachwuchs auf dem engen Raum nicht erdrücken, hat der Mensch auch hier eine abartige Lösung gefunden: die Säue werden in eine zusätzliche Vorrichtung gesperrt, die den Liegebereich von dem Fluchtbereich der Ferkel abgrenzt. Nicht einmal das Drehen des Körpers ist hier möglich und die Tiere starren unablässig auf kahle Wände. 

   

Bis zu ihrem siebten Lebenstag werden männliche Ferkel durch den Landwirt ohne Betäubung und Schmerzbehandlung kastriert. Dieser Eingriff ist mit erheblichen und lang anhaltenden Schmerzen verbunden. Gerechtfertigt wird diese blutige Prozedur mit der Verhinderung eines so genannten „Ebergeruches“, den die Hoden nach der Pubertät produzieren können und der bei den Verbrauchern unerwünscht ist.

    

Dämmerlicht und Dunkelheit in den Ställen sollen dazu dienen, die Tiere ruhig und den Drang nach Bewegung und Aktivität (die aufgrund der Haltung auf kleinstem Platz auch nicht möglich wäre) gering zu halten. Künstliches Licht wird nur für kurze Zeit die Anlage erhellen, wenn das Personal seine emotionslose Arbeit verrichtet.

Zur Bewegungslosigkeit in Dunkelheit und furchtbarem Gestank verdammt zu sein, bedeutet für die Tiere eine unvorstellbare Qual. Auch anderen Tieren wie z. B. den Kühen, Schafen, Kaninchen, Geflügeltieren und Fischen geht es nicht besser. Auch sie werden täglich millionenfach für den Fleischkonsum produziert, gequält und getötet. 

   

Schweine sind intelligente und überaus neugierige Wesen, die es genießen würden, auf dem Erdboden und im Gras auf Entdeckungstour zu gehen und der Sonne nach einem ausgiebigen Schlammbad entgegenzublinzeln.

Doch die einzigen Momente, in denen die für den Fleischkonsum zum Leiden und Sterben verurteilten Tiere die Sonne sehen und den Wind schnuppern dürfen, sind der kurze Weg von der Stalltür zum Schlachttiertransporter und von dort in den Schlachthof. Zeit zum Wahrnehmen bleibt keine, die Tiere werden in den Transporter und aus ihm heraus gezerrt, getreten und geschlagen. Brutalität steht an der Tagesordnung. Ein Entrinnen gibt es nicht. 

 

Auf dem Schlachthof erleben die Tiere ein Martyrium, das sich jeglichen Vorstellungen entbehrt. Umgeben von dem Geruch nach Blut und Angst sowie den Schreien und verzweifelten Versuchen der Tiere, den Schlachtern zu entkommen, müssen die Tiere hilflos mit ansehen, wie ihre Artgenossen getötet werden. Berichten zufolge ist es keine Seltenheit, dass Betäubungen nicht ausreichend verabreicht werden, so dass die Tiere bei vollem Bewusstsein geschlachtet werden!

 

     

Wissen sollen die Fleischkonsumenten möglichst von alledem nichts. Hinter großen Mauern bleiben die grausamen Bilder den Fleischkonsumenten verwehrt, denen ganz schnell der Appetit vergehen würde, wenn sie dieses Leid wahrhaftig erleben würden. Ein Hinterfragen, Umdenken und Protestieren der Bevölkerung wird tunlichst verhindert, schließlich zählt einzig und allein der Profit. Jedes Kilo totes Tier bringt bares Geld.

 

An der Fleischtheke im Supermarkt oder beim Metzger von nebenan fragt sich niemand, wo und wie die Tiere gehalten werden, deren Lende und Nacken angepriesen und kräftig gewürzt zu einem leckeren Mahl werden sollen. Die nett verpackten Würstchen und Fleischstücke erinnern nicht mehr daran, dass es sich um Körperteile eines Lebewesens handelt, das genauso ein Recht auf Unversehrtheit hatte, wie wir selbst. Sich in die Situation der Tiere zu versetzen, ist den meisten Menschen fremd.

„Fressen und gefressen werden“ hört man aus so manchem Munde – als letztes Glied in der Nahrungskette sagt sich dies leicht! Raubtiere töten, um sich zu ernähren und dadurch zu überleben. Für den Menschen gibt es diese Notwendigkeit nicht, er kann sich ohne Tierprodukte sogar gesünder und abwechslungsreicher ernähren.   

   

Die wenigsten Menschen wären dazu in der Lage, eigenhändig ein Tier zu töten. Doch jeder, der das Fleisch der Tiere konsumiert, gibt den Auftrag für dessen Leid und Tod. Solange sich die Menschen nicht von der Ausbeutung der Tiere und dem damit verbundenen Fleischkonsum distanzieren, wird die Fleischindustrie unterstützt. Jedes gekaufte Stück Fleisch trägt zu unermesslichem Leid und zur Ermordung hilfloser Geschöpfe bei.

Jede Tierfreundin und jeder Tierfreund sollte sich diesen Zusammenhang klar vor Augen führen und eine Veränderung der Ernährungsweise wagen, zum Schutz der Tiere und zugunsten der eigenen Gesundheit. Das Internet bietet vielfältige Möglichkeiten, sich über die vegetarische oder vegane Ernährung zu informieren und gibt Hilfestellung, die Ernährungsumstellung zu realisieren.

 

Bitte bedenken Sie, während wir von dem Leid der Tiere „nur“ lesen oder entsprechende Fotos anschauen, müssen diese Tiere den Schmerz, die Angst und die Qual am eigenen Leib spüren und unfreiwillig ihr Leben lassen!

 

Text: Kerstin Wuthenow/Jena, September 2010 - Fotos: www.soylent-network.de

Das stille Leiden der hochgezüchteten Turbotiere

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Schweine mit extrem kurzen Därmen, Zuchtbullen mit Muskeln wie Krebsgeschwüre, Hähnchen so dick, dass ihre Beine sie nicht mehr tragen: Moderne Nutztiere sind auf Hochleistung gezüchtet und leben im geschlossenen Kreislauf der Massenhaltung. Im Freiland sind sie nicht mehr lebensfähig.

LUKRATIVE TIERQUÄLEREI bei Daunenproduktion

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rupfgaense_angst_ecke

http://swrmediathek.de/player.htm?show=cb0deeb0-f687-11df-859c-0026b975f2e6

"Punkt 12"-Reporterteam weist deutschem Großhändler Verstoß gegen geltendes EU-Recht nach
http://www.presseportal.de/pm/7847/1719448/rtl_television_gmbh

 

VIER PFOTEN deckt auf: Bettenfabrikant Böhmerwald vertuscht Tierquälerei

http://www.vier-pfoten.at/website/output.php?id=1244&idcontent=3308&language=1

Bilder zur Massentierhaltung

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Professoren gegen die organisierte Verantwortungslosigkeit (Massentierhaltung) 19.05.2010

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Tierschutz

Die industrielle Massentierhaltung hat sich zu einem effizienten, technisierten System entwickelt, in dem Tiere den Bedürfnissen der Industrie angepasst werden. Das geht bis zu dem Punkt, dass die Tiere meist ohne Betäubung verstümmelt werden: Schnäbel, Schwänze, Hörner und Geschlechtsteile werden abgetrennt, Zähne werden abgeschliffen.

Die Tiere sind teilweise so überzüchtet, dass sie buchstäblich zu Tode wachsen (Masthühner), ihre Nachkommen nicht mehr auf natürliche Weise auf die Welt bringen können (Milchkühe) und ihnen Probleme mit Herzen und Beinen angeboren sind (Schweine). Kälber werden sofort nach der Geburt von ihren Müttern getrennt und leiden an Blutarmut, weil ihnen kaum Eisen zugeführt wird, damit sie helles Fleisch liefern. Die Brüder von Legehennen werden nach dem Schlüpfen vergast oder zerhäckselt, weil es keine Verwendung für sie gibt. Bei der Schlachtung gibt es keine Garantie dafür, dass die Tiere wirkungsvoll betäubt wurden, oder dass sie wirklich tot sind, wenn sie am Schlachthaken hängen.

Aufgedeckt 25.10.2010

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Alternative Legehennenhaltung – eine Alternative?

25.10.2010: Das ARD Politmagazin FAKT berichtete heute über die Zustände in der alternativen Legehennenhaltung. Das Filmmaterial aus Bodenhaltung, Freiland- und BIO-Ställen liegt dem Verein "die Tierfreunde e.V." vor und wurde der ARD für den Beitrag zur Verfügung gestellt.

Konsum und Klimawandel: Fleischkonsum 10.10.2010

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10.10.2010: Anlässlich der Klimaaktionswochen der GRÜNEN JUGEND, wenden sich Julia Grauvogel und Louisa Firnenburg einem Thema zu, welches uns alle betrifft: den persönlichen Konsum.

(Massen-)Tierhaltung führt zu einer ungeheuren Belastung der Erde durch Treibhausgasemissionen. Eine Studie der FAO aus dem Jahr 2006 kam zu dem Ergebnis, dass Massentierhaltung für ungefähr 18 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich ist. Gerade hat das unabhängige US World Watch Institut seine Berechnungen veröffentlicht, denen Zufolge Fleischkonsum und –Produktion fast die Hälfte der globalen Treibhausgasemissionen verursacht (zu einem ähnlichen Ergebnis kamen 2009 auch zwei Wissenschaftler der Weltbank).

Weltvegantag 01.11.

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wir wollen leben
Es gibt 40 Millionen gute Gründe, Hühnereier vom Speiseplan zu streichen. Warum? Jedes Jahr werden in deutschen Legehennen-Brütereien 40 Millionen männliche Küken nach dem Schlüpfen vergast oder bei lebendigem Leibe geschreddert und dies aus reinen Profitgründen. Eine gängige Praxis, auch bei Biobetrieben, die leider nur sehr wenigen Menschen bekannt sein dürfte.

Eintagsküken - Profit mit dem Tod

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Das ganze Unglück beginnt mit dem Ei. Und mit der Frage: Was ist denn drin in dem Ei – eine kleine Henne oder ein kleiner Hahn? Von außen lässt sich keine Antwort finden, und deshalb müssen die Tiere schlüpfen. Aus etwa jedem zweiten Ei kommt ein Hähnchen.

Und genau das ist das Problem der modernen, hoch rationalisierten Legehennen-Industrie. Denn für diese Hähnchen hat man hier keine Verwendung. Den Brütereien und den Legehennen-Haltern geht es nur um die weiblichen Tiere: Sie sind hoch gezüchtet, legen je nach Rasse und Fütterung bis zu 300 Eier pro Jahr. Mit Legehennen lässt sich gutes Geld verdienen.

Hühnermast - die Fakten

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Konventionelle Hühnermast

Masthühner werden meist in fensterlosen, klimatisierten Hallen in Gruppen von 10.000 und mehr Tieren gehalten. Üblich ist die sogenannte Kurzmast (Intensivmast, »Turbomast«), bei der die Tiere ihr Schlachtgewicht von 1,4 bis 1,6 kg bereits im Alter von 30 bis 35 Tagen erreichen. Durch die Überzüchtung der Tiere sind Gewichtszunahmen von 55 bis 60 Gramm pro Tag die Regel. Was sich nach eventuell nach wenig anhört, wird deutlicher, wenn man es auf den Menschen überträgt: Ein Masthuhn kann pro Tag etwa 6,5% Körpergewicht zunehmen. Für ein Kind, das 30 kg wiegt, würde das eine tägliche Gewichtszunahme von 2 kg bedeuten. Kein Wunder also, dass die Hühner oft unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen.

Den Hühnern wird außerdem kaum Platz zugestanden: Bis zu 26 Tiere müssen sich in der Regel einen Quadratmeter teilen. Das entspricht weniger als 2/3 eines DIN-A4-Blattes pro Huhn.

Fieses aus der Schweinemast

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Volker Bräutigam

»Armes Schwein« nennen wir einen Menschen, den wir bemitleiden. Das Schwein selbst lassen wir gelegentlich zum »Glücksschwein« arrivieren. Seit meinen jüngsten Einblicken in Bauernhöfe und nachfolgenden Recherchen weiß ich aber definitiv, daß man vom Schwein nur selten sagen kann, es habe »Schwein gehabt«. Die übliche Schweinehaltung in der Europäischen Union ist ein Hort grausamster Tierquälerei. Auch im angeblich tierlieben Deutschland.

Glücksschweine leben anders

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Die gängige industrielle Schweinehaltung ist nicht artgerecht. Sie widerspricht dem Tierschutzgesetz, dem zufolge ein Tier seinen Bedürfnissen entsprechend verhaltensgerecht untergebracht werden muss.

Die Stallungen werden jedoch so gebaut, dass die Landwirte möglichst wenig Arbeit haben. Schweine stehen daher auf Betonspaltenböden, durch die Kot und Urin hindurchfallen. Damit entfällt das Ausmisten. Es entsteht allerdings konzentrierte Gülle, die schädlich für die Atemwege von Mensch und Tier ist und sich außerdem schädlich auf die Umwelt auswirkt.

http://www.tierschutzbund.de/schweine.html

 

Leiden für den Wohlgeruch

20 Millionen männliche Ferkel werden jedes Jahr in Deutschland kastriert - ohne Betäubung. Ein Impfstoff könnte irgendwann Abhilfe schaffen. Doch letztlich fällt die Entscheidung auch an der Fleischtheke.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/schweine-kastration-leiden-fuer-den-wohlgeruch-1.452932

"Tiere essen" Die Folgen des Systems der Massentierhaltung

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Der amerikanische Bestseller-Autor Jonathan Safran Foer hat schon oft in seinem Leben aufgehört, Fleisch zu essen. Doch erst mit den Recherchen zu seinem neuen Buch "Tiere essen" ist es ihm plötzlich nicht mehr schwer gefallen. Als er Vater wurde, wollte der Schriftsteller wissen, woher das Fleisch kommt, das Menschen essen. Herausgekommen ist nicht etwa ein dogmatisches Vegetarier-Pamphlet.

http://aspekte.zdf.de/ZDFde/inhalt/10/0,1872,8100138,00.html 

»Nutztiere«

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Hier stellet die ASS Ihnen nach und nach vor, wie die Tiere in der Landwirtschaft gehalten werden. Die Artikel sind bewusst sachlich und ohne Übertreibungen geschrieben. Sie basieren zu einem großen Teil auf dem Kommentar zum Tierschutzgesetz von Hirt/Maisack/Moritz. Klicken Sie auf das entsprechende Bild, um mehr zu erfahren.

 

http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/nutztiere

Massentierhaltung

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